Die Hand-Fuß-Mund-Krankheit (HFMK) ist eine der häufigsten Viruserkrankungen bei Kindern und sorgt oft für große Unsicherheit bei Eltern. Diese hochansteckende Infektion zeigt sich durch charakteristische Bläschen an Händen, Füßen und im Mundbereich. Obwohl die Krankheit auf den ersten Blick beunruhigend wirken kann, verläuft sie in den meisten Fällen harmlos und heilt von selbst ab. Besonders betroffen sind Babys und Kleinkinder unter fünf Jahren, die in Kindergärten und Kitas einem erhöhten Ansteckungsrisiko ausgesetzt sind. Die gute Nachricht: Mit dem richtigen Wissen über Symptome, Ursachen und Behandlung können Eltern gelassen mit dieser Viruserkrankung bei Kindern umgehen.
Was ist die Hand-Fuß-Mund-Krankheit?
Die Hand-Fuß-Mund-Krankheit, medizinisch als HFMK abgekürzt, ist eine virale Infektionskrankheit, die zur Familie der Enteroviren gehört. Der Name beschreibt treffend die charakteristischen Körperstellen, an denen sich die typischen Symptome zeigen: schmerzhafte Bläschen im Mund sowie ein blasenartiger Ausschlag an Händen und Füßen.
Diese Viruserkrankung bei Kindern tritt weltweit auf und ist besonders in den warmen Monaten von Sommer bis Herbst häufiger zu beobachten. In Deutschland erkranken jährlich tausende Kinder an HFMK, wobei die meisten Fälle in Gemeinschaftseinrichtungen wie Kindergärten, Kitas und Grundschulen auftreten.
Die Krankheit ist auch unter alternativen Bezeichnungen bekannt, wie „falsche Maul- und Klauenseuche“ – eine irreführende Bezeichnung, da sie nichts mit der gleichnamigen Tierkrankheit zu tun hat. HFMK betrifft ausschließlich Menschen und ist für Haustiere nicht gefährlich.
Statistisch gesehen erkranken etwa 80% aller Betroffenen vor dem fünften Lebensjahr. Die Erkrankung hinterlässt eine spezifische Immunität gegen den auslösenden Virusstamm, jedoch ist eine erneute Ansteckung durch andere Virusvarianten möglich.
Ursachen der Hand-Fuß-Mund-Krankheit
Virale Erreger
Die Ursachen der HFMK liegen in verschiedenen Enteroviren, die zur Familie der Picornaviren gehören. Der häufigste Auslöser ist das Coxsackie-A-Virus, insbesondere die Stämme A16 und A6. Diese Viren sind hochspezialisiert auf die Infektion der oberen Atemwege und der Haut.
Ein weiterer bedeutender Erreger ist das Enterovirus 71, das gelegentlich schwerere Krankheitsverläufe verursachen kann. Darüber hinaus können auch andere Enteroviren wie Coxsackie-A-Viren der Typen A5, A9 und A10 die typischen Symptome der Hand-Fuß-Mund-Krankheit auslösen.
Diese Viren sind extrem widerstandsfähig und können außerhalb des menschlichen Körpers auf Oberflächen mehrere Tage überleben. Sie sind unempfindlich gegenüber vielen Desinfektionsmitteln und können Temperaturen bis 50°C standhalten.
Übertragungswege
Die Hand-Fuß-Mund-Krankheit bei Kindern verbreitet sich über verschiedene Infektionswege. Der häufigste Übertragungsweg ist die Tröpfcheninfektion durch Husten, Niesen oder Sprechen. Dabei gelangen virushaltige Sekrettröpfchen in die Umgebungsluft und können von anderen Personen eingeatmet werden.
Ein zweiter wichtiger Übertragungsweg ist die Schmierinfektion. Hierbei erfolgt die Ansteckung durch direkten Kontakt mit der Bläschenflüssigkeit oder durch das Berühren kontaminierter Oberflächen wie Spielzeug, Türklinken oder Handläufe. Besonders in Gemeinschaftseinrichtungen ist dieser Übertragungsweg von großer Bedeutung.
Die fäkal-orale Übertragung spielt ebenfalls eine Rolle, da die Viren über den Stuhl ausgeschieden werden und bei mangelnder Händehygiene weiterverbreitet werden können. Dies erklärt, warum die Krankheit in Einrichtungen mit vielen Kindern besonders schnell um sich greift.
Die Inkubationszeit beträgt in der Regel 3 bis 10 Tage, wobei die meisten Symptome nach 4 bis 6 Tagen auftreten. Bereits während der Inkubationszeit können Betroffene ansteckend sein, auch wenn noch keine Symptome sichtbar sind.
Risikogruppen
Besonders gefährdet sind Kinder in Gemeinschaftseinrichtungen, da dort ein enger Kontakt zwischen vielen Kindern besteht. Kindergartenkinder im Alter von 1 bis 4 Jahren bilden die größte Risikogruppe, da ihr Immunsystem noch nicht vollständig ausgereift ist.
Familienmitglieder von erkrankten Kindern haben ebenfalls ein erhöhtes Ansteckungsrisiko. Besonders Geschwister stecken sich häufig innerhalb der Familie an. Auch Eltern und Betreuungspersonen können sich infizieren, wobei die Erkrankung bei Erwachsenen meist milder verläuft.
Symptome der Hand-Fuß-Mund-Krankheit
Erste Anzeichen
Die Symptome der Hand-Fuß-Mund-Krankheit entwickeln sich typischerweise in mehreren Phasen. Zu Beginn der Erkrankung zeigen sich oft unspezifische Krankheitszeichen, die leicht mit einem gewöhnlichen Infekt verwechselt werden können.
Das erste und häufigste Symptom ist Fieber, das meist zwischen 38°C und 39°C liegt. Begleitend tritt ein allgemeines Krankheitsgefühl auf, das sich durch Müdigkeit, Abgeschlagenheit und Reizbarkeit äußert. Besonders bei kleinen Kindern ist eine deutliche Veränderung des Verhaltens zu beobachten.
Appetitlosigkeit gehört zu den frühen Anzeichen und kann besonders bei Kleinkindern problematisch werden. Halsschmerzen und Schluckbeschwerden folgen meist kurz nach dem Fieberbeginn und kündigen die Entwicklung der charakteristischen Mundsymptome an.
Charakteristischer Ausschlag
Im Mundbereich entwickeln sich die ersten spezifischen Symptome der HFMK. Zunächst zeigt sich eine Rötung im Rachenraum, gefolgt von kleinen, schmerzhaften Bläschen. Diese entstehen bevorzugt an der Zunge, dem Zahnfleisch und der Wangeninnenseite.
Die Bläschen im Mund sind besonders schmerzhaft und können das Essen und Trinken erheblich erschweren. Sie platzen oft auf und hinterlassen kleine, oberflächliche Geschwüre mit einem weißlich-gelblichen Belag und einem roten Rand.
An Händen und Füßen erscheint der namensgebende Ausschlag meist 1-2 Tage nach den Mundsymptomen. Charakteristisch sind rote Flecken mit kleinen, klaren Bläschen, die bevorzugt an den Handinnenflächen und Fußsohlen auftreten.
Bei manchen Kindern können sich die Hautveränderungen auch auf andere Körperregionen ausbreiten, insbesondere auf Knie, Ellenbogen, Gesäß und den Genitalbereich. Diese untypischen Lokalisationen werden häufiger bei Infektionen mit dem Coxsackie-A6-Virus beobachtet.
Symptome bei Babys und Kleinkindern
Bei Säuglingen und sehr kleinen Kindern können die Symptome der Hand-Fuß-Mund-Krankheit schwerer zu erkennen sein. Vermehrtes Weinen und ungewöhnliche Quengeligkeit sind oft die ersten Anzeichen, dass etwas nicht stimmt.
Die Verweigerung von Nahrung und Trinken ist bei kleinen Kindern ein besonders wichtiges Warnsignal. Dies kann schnell zu einer Dehydration führen, weshalb Eltern besonders aufmerksam sein sollten.
Erhöhter Speichelfluss kann auftreten, da die schmerzhaften Bläschen im Mund das normale Schlucken erschweren. Manche Babys entwickeln auch einen leichten Hautausschlag im Windelbereich.
Verlauf der Erkrankung
Der typische Verlauf der HFMK erstreckt sich über 7 bis 10 Tage. Das Fieber klingt meist nach 2-3 Tagen ab, während die Bläschen im Mund und der Hautausschlag noch einige Tage länger bestehen können.
Die Bläschen im Mund verschwinden in der Regel nach 5-7 Tagen, während der Hautausschlag an Händen und Füßen bis zu 10 Tage sichtbar bleiben kann. Die Haut kann nach dem Abheilen für einige Wochen empfindlich bleiben.
Diagnose der HFMK
Die Diagnose der Hand-Fuß-Mund-Krankheit erfolgt in den meisten Fällen als Blickdiagnose durch den Kinderarzt. Die charakteristische Kombination aus Fieber, Bläschen im Mund und dem typischen Hautausschlag an Händen und Füßen ist so spezifisch, dass weitere Untersuchungen meist nicht erforderlich sind.
Der Arzt wird zunächst eine gründliche körperliche Untersuchung durchführen und dabei besonders auf die charakteristischen Hautveränderungen achten. Die Krankengeschichte und die Beschreibung der Symptome durch die Eltern sind weitere wichtige Bausteine für die Diagnose.
Laboruntersuchungen sind nur in Ausnahmefällen notwendig, beispielsweise bei unklaren Verläufen oder wenn Komplikationen vermutet werden. Eine Virusanzucht oder ein Nachweis der Virus-DNA ist möglich, aber für die Behandlung meist nicht relevant.
Wichtig ist die Abgrenzung zu anderen Erkrankungen mit ähnlichen Symptomen. Windpocken zeigen einen anderen Hautausschlag, der sich über den ganzen Körper ausbreitet. Herpes-Infektionen beschränken sich meist auf den Mundbereich, und Mundfäule verursacht schwerere Mundsymptome ohne den charakteristischen Hautausschlag.
Behandlung der Hand-Fuß-Mund-Krankheit
Allgemeine Informationen
Für die Hand-Fuß-Mund-Krankheit gibt es keine spezifische antivirale Behandlung. Die Therapie konzentriert sich darauf, die Symptome zu lindern und den Heilungsprozess zu unterstützen. In den meisten Fällen heilt die Erkrankung von selbst aus, ohne dass schwerwiegende Komplikationen auftreten.
Das Immunsystem des Körpers bekämpft das Virus eigenständig, und die Behandlung zielt darauf ab, dem Kind während dieser Zeit so viel Komfort wie möglich zu bieten. Ruhe und Geduld sind wichtige Bestandteile der Genesung.
Medikamentöse Behandlung
Bei der medikamentösen Symptombehandlung sollten Eltern immer ärztlichen Rat einholen, bevor sie ihrem Kind Medikamente geben. Fiebersenkende und schmerzlindernde Mittel können zur Linderung der Beschwerden eingesetzt werden, jedoch nur nach Rücksprache mit dem Kinderarzt.
Für die schmerzhaften Bläschen im Mund können spezielle Mundgels oder -sprays verwendet werden, die eine lokalanästhetische Wirkung haben. Auch hier ist eine vorherige Beratung durch den Arzt oder Apotheker empfehlenswert.
Bei Kindern ist besondere Vorsicht geboten, da nicht alle Medikamente für jede Altersgruppe geeignet sind. Die Dosierung muss entsprechend dem Körpergewicht und Alter angepasst werden.
Hausmittel und unterstützende Maßnahmen
Viel Flüssigkeit zu sich zu nehmen ist bei der HFMK besonders wichtig, um eine Dehydration zu vermeiden. Kühle Getränke und Wassereis können gleichzeitig die Schmerzen im Mund lindern. Bewährt haben sich auch kalte Milch, verdünnte Fruchtsäfte oder lauwarmer Kamillentee.
Bei der Ernährung sollten weiche, kühle Speisen bevorzugt werden. Joghurt, Pudding, Bananen und gekochte Nudeln sind gut geeignet. Saure, scharfe oder sehr heiße Speisen sollten vermieden werden, da sie die Schmerzen verstärken können.
Mundspülungen mit lauwarmem Kamillentee oder Salzwasser können entzündungshemmend wirken und die Heilung fördern. Bei kleinen Kindern kann man den Mund vorsichtig mit einem weichen Tuch und der Lösung abtupfen.
Wann zum Arzt?
Ein Arztbesuch ist dringend erforderlich, wenn das Kind hohes Fieber über 39°C entwickelt oder das Fieber länger als drei Tage anhält. Auch bei völliger Verweigerung von Flüssigkeit besteht die Gefahr einer Dehydration, die medizinische Hilfe erfordert.
Starke Schmerzen, die das Kind am Schlafen hindern oder zu völliger Nahrungsverweigerung führen, sind ebenfalls Grund für einen Arztbesuch. Neurologische Symptome wie Verwirrtheit, Krampfanfälle oder Bewusstseinsstörungen erfordern sofortige medizinische Hilfe.
Komplikationen
Komplikationen bei der Hand-Fuß-Mund-Krankheit sind selten, können aber in Einzelfällen auftreten. Die häufigste Komplikation ist die Dehydration, die entsteht, wenn Kinder aufgrund der schmerzhaften Mundbläschen nicht ausreichend trinken.
Bakterielle Sekundärinfektionen können entstehen, wenn die Bläschen aufgekratzt werden und Bakterien in die Wunden gelangen. Dies zeigt sich durch verstärkte Rötung, Schwellung und möglicherweise Eiterbildung.
Sehr seltene, aber schwerwiegende Komplikationen sind Meningitis (Hirnhautentzündung) oder Enzephalitis (Gehirnentzündung). Diese treten hauptsächlich bei Infektionen mit dem Enterovirus 71 auf und erfordern sofortige intensive medizinische Behandlung.
Eine weitere seltene Komplikation ist die Myokarditis (Herzmuskelentzündung), die ebenfalls vorwiegend bei Enterovirus-71-Infektionen beobachtet wird. Nagelveränderungen können einige Wochen nach der Erkrankung auftreten und führen manchmal zum Verlust der Finger- oder Zehennägel, die jedoch wieder nachwachsen.
Ansteckung vermeiden und Vorbeugen
Hygienemaßnahmen
Die wichtigste Vorbeugungsmaßnahme gegen die Viruserkrankung bei Kindern ist konsequentes Händewaschen. Eltern sollten ihren Kindern beibringen, sich regelmäßig und gründlich die Hände zu waschen, besonders nach dem Toilettengang, vor dem Essen und nach dem Spielen.
Spielzeug und Oberflächen in Gemeinschaftseinrichtungen sollten regelmäßig desinfiziert werden. Dabei sind alkoholbasierte Desinfektionsmittel weniger wirksam gegen Enteroviren als Desinfektionsmittel auf Chlorbasis.
Das Vermeiden von engem Körperkontakt mit erkrankten Kindern und das Nicht-Teilen von Gläsern, Besteck oder Spielzeug kann das Ansteckungsrisiko deutlich reduzieren.
Wie lange ist HFMK ansteckend?
Die Hand-Fuß-Mund-Krankheit ist am ansteckendsten in der ersten Woche der Erkrankung, wenn das Fieber und die akuten Symptome auftreten. Die Virusausscheidung kann jedoch über mehrere Wochen anhalten, auch wenn die Symptome bereits abgeklungen sind.
Über den Stuhl können Viren bis zu 6-8 Wochen nach der Erkrankung ausgeschieden werden. Aus diesem Grund sind Hygienemaßnahmen auch nach der Genesung noch wichtig.
Die meisten Kindergärten und Schulen haben eigene Richtlinien, wann Kinder nach einer HFMK-Erkrankung wieder die Einrichtung besuchen dürfen. Meist ist dies möglich, wenn das Kind fieberfrei ist und sich wieder wohl fühlt.
Gibt es eine Impfung?
In Deutschland und Europa ist derzeit keine Impfung gegen die Hand-Fuß-Mund-Krankheit verfügbar. In einigen asiatischen Ländern, wo schwere Verläufe häufiger auftreten, wurden Impfstoffe gegen das Enterovirus 71 entwickelt, die jedoch in Europa nicht zugelassen sind.
Die Forschung an Impfstoffen gegen verschiedene HFMK-verursachende Viren wird fortgesetzt, aber aufgrund der meist harmlosen Verläufe in Europa ist die Priorität für eine Impfstoffentwicklung geringer als bei anderen Kinderkrankheiten.
Kann man mehrmals erkranken?
Eine erneute Erkrankung an HFMK ist möglich, da verschiedene Virusstämme die Krankheit auslösen können. Nach einer Infektion besteht zwar eine lebenslange Immunität gegen den spezifischen Erreger, aber nicht gegen andere Enteroviren.
Wiederholte Erkrankungen sind meist milder als die erste Infektion, da das Immunsystem bereits Erfahrung mit ähnlichen Viren hat. Besonders Kinder, die früh in Gemeinschaftseinrichtungen gehen, können mehrfach an HFMK erkranken.
HFMK bei Erwachsenen
Erwachsene können sich ebenfalls mit der Hand-Fuß-Mund-Krankheit anstecken, was jedoch seltener vorkommt als bei Kindern. Meist erfolgt die Ansteckung durch die eigenen Kinder oder durch Betreuungsarbeit in Kindergärten oder Schulen.
Bei Erwachsenen verläuft die Erkrankung oft milder und die Symptome können weniger ausgeprägt sein. Manchmal beschränkt sich die Infektion nur auf leichte grippeähnliche Beschwerden ohne den charakteristischen Hautausschlag.
Schwangere Frauen können sich ebenfalls anstecken, wobei das Risiko für das ungeborene Kind als gering eingestuft wird. Bei einer Infektion kurz vor der Geburt sollte jedoch sicherheitshalber der behandelnde Arzt informiert werden.
Die Symptome bei Erwachsenen können paradoxerweise manchmal ausgeprägter sein als bei Kindern, insbesondere die Schmerzen in Händen und Füßen. Auch die Arbeitsunfähigkeit kann länger dauern als bei Kindern die Kindergarten- oder Schulpause.
Leben mit HFMK im Alltag
Wenn ein Kind an der Hand-Fuß-Mund-Krankheit erkrankt ist, stehen Eltern vor verschiedenen praktischen Herausforderungen. Die Betreuung zu Hause erfordert Geduld und Einfühlungsvermögen, da die Kinder oft quengelig und anhänglich sind.
Für die Rückkehr in Kindergarten oder Schule gibt es meist klare Regelungen. Das Kind sollte fieberfrei sein und sich wieder wohl fühlen. Viele Einrichtungen verlangen zusätzlich ein ärztliches Attest.
Bei der Pflege zu Hause ist es wichtig, auf ausreichende Flüssigkeitszufuhr zu achten und dem Kind Ruhe zu gönnen. Ablenkung durch ruhige Spiele oder Vorlesen kann helfen, die Zeit der Genesung zu überbrücken.
Geschwisterkinder sollten besonders auf Hygiene achten, können aber meist weiterhin Kindergarten oder Schule besuchen, solange sie selbst keine Symptome zeigen. Eltern können sich bei der Betreuung erkrankter Kinder oft krankschreiben lassen.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie lange dauert die Hand-Fuß-Mund-Krankheit?
Die HFMK dauert in der Regel 7-10 Tage. Das Fieber klingt meist nach 2-3 Tagen ab, während Hautausschlag und Mundbläschen bis zu einer Woche bestehen können.
Ist HFMK meldepflichtig?
Die Hand-Fuß-Mund-Krankheit ist in Deutschland nicht meldepflichtig. Kindergärten und Schulen sollten jedoch über Erkrankungen informiert werden.
Können Erwachsene sich anstecken?
Ja, Erwachsene können sich anstecken, meist durch ihre eigenen Kinder. Die Erkrankung verläuft bei Erwachsenen oft milder.
Was hilft gegen die Schmerzen im Mund?
Kühle Getränke, Wassereis und weiche Speisen lindern die Beschwerden. Bei starken Schmerzen kann nach ärztlicher Beratung ein schmerzlinderndes Medikament gegeben werden.
Dürfen Kinder mit HFMK in die Badewanne?
Baden ist grundsätzlich möglich, das Wasser sollte jedoch nicht zu heiß sein. Die Haut sollte vorsichtig abgetrocknet werden, ohne die Bläschen aufzureiben.
Wann darf mein Kind wieder in den Kindergarten?
Meist dann, wenn das Kind fieberfrei ist und sich wieder wohl fühlt. Viele Einrichtungen haben eigene Regelungen, daher sollte nachgefragt werden.
Ist HFMK gefährlich?
In den allermeisten Fällen ist die Hand-Fuß-Mund-Krankheit harmlos und heilt von selbst ab. Komplikationen sind sehr selten.
Fazit
Die Hand-Fuß-Mund-Krankheit (HFMK) ist eine häufige, aber meist harmlose Viruserkrankung bei Kindern. Obwohl die charakteristischen Symptome – Bläschen im Mund und Hautausschlag an Händen und Füßen – auf den ersten Blick beunruhigend wirken können, verläuft die Erkrankung in der Regel unkompliziert und heilt innerhalb von 7-10 Tagen von selbst ab.
Wichtig ist es, die Symptome zu erkennen, für ausreichende Flüssigkeitszufuhr zu sorgen und bei Unsicherheiten ärztlichen Rat einzuholen. Konsequente Hygienemaßnahmen können helfen, die Ausbreitung zu verhindern. Eltern sollten bedenken, dass HFMK ein normaler Teil der kindlichen Entwicklung sein kann und mit Geduld und der richtigen Pflege gut überstanden wird.
Fuente de referencia:
- Robert Koch-Institut – Ratgeber Hand-Fuß-Mund-Krankheit
- Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte – Hand-Fuß-Mund-Krankheit
- Apotheken Umschau – Hand-Fuß-Mund-Krankheit
- Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung – Hand-Fuß-Mund-Krankheit
Wichtiger medizinischer Hinweis
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