Durchblutungsstörungen: Symptome, Ursachen und Behandlung
Durchblutungsstörungen gehören zu den häufigsten Gesundheitsproblemen in Deutschland und betreffen Millionen von Menschen. Wenn der Blutfluss in unserem Körper nicht optimal funktioniert, können verschiedene Organe nicht ausreichend mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt werden. Dies kann zu einer Vielzahl von Beschwerden führen und die Lebensqualität erheblich beeinträchtigen.
Eine schlechte Durchblutung entsteht meist durch verengte oder verstopfte Blutgefäße, die den normalen Blutfluss behindern. Die Ursachen sind vielfältig: von Plaqueablagerungen in den Arterien über Blutgerinnsel bis hin zu entzündlichen Prozessen in den Gefäßwänden. Besonders häufig sind Menschen über 50 Jahre betroffen, aber auch jüngere Personen können unter Kreislaufstörungen leiden.
In diesem umfassenden Ratgeber erfahren Sie alles Wichtige über die Symptome durchblutungsstörungen, deren Ursachen und moderne Behandlungsmöglichkeiten. Wir zeigen Ihnen auch, wie Sie Ihre Durchblutung verbessern können – durch gezielte Bewegung, gesunde Ernährung und bewährte Hausmittel.
Was sind Durchblutungsstörungen?
Durchblutungsstörungen, medizinisch auch als Zirkulationsstörungen bezeichnet, entstehen wenn der Blutfluss in bestimmten Körperregionen eingeschränkt ist. Unser Herz-Kreislauf-System transportiert normalerweise sauerstoffreiches Blut über die Arterien zu allen Organen und Geweben und führt sauerstoffarmes Blut über die Venen zurück zum Herzen.
Man unterscheidet grundsätzlich zwischen zwei Arten von Durchblutungsstörungen:
Arterielle Durchblutungsstörungen: Hier ist der Blutfluss in den Arterien beeinträchtigt, die sauerstoffreiches Blut vom Herzen zu den Organen transportieren. Die häufigste Form ist die periphere arterielle Verschlusskrankheit (pAVK), die besonders die Beine betrifft.
Venöse Durchblutungsstörungen: Diese betreffen die Venen, die das verbrauchte Blut zurück zum Herzen leiten. Beispiele sind Krampfadern oder Thrombosen.
Wenn der normale Blutkreislauf gestört ist, erhalten die betroffenen Gewebe nicht genügend Sauerstoff und Nährstoffe. Gleichzeitig können Stoffwechselabfälle nicht ordnungsgemäß abtransportiert werden. Dies führt zu den charakteristischen Symptomen wie Schmerzen, Kältegefühl oder Verfärbungen der Haut.
Symptome von Durchblutungsstörungen erkennen
Allgemeine Symptome
Die Symptome durchblutungsstörungen können sehr vielfältig sein und hängen davon ab, welche Körperregion betroffen ist. Zu den häufigsten allgemeinen Anzeichen einer schlechten Durchblutung gehören:
- Kalte Hände und Füße: Besonders in den Extremitäten macht sich eine verminderte Durchblutung schnell bemerkbar
- Kribbeln und Taubheitsgefühl: Wenn Nerven nicht ausreichend durchblutet werden, entstehen Missempfindungen
- Blasse oder bläuliche Hautfarbe: Die Haut verfärbt sich, wenn sie nicht genügend sauerstoffreiches Blut erhält
- Müdigkeit und Erschöpfung: Der gesamte Organismus leidet unter der schlechten Sauerstoffversorgung
- Schwindel und Kreislaufprobleme: Besonders beim Aufstehen oder bei körperlicher Belastung
Symptome nach Körperregionen
Beine und Füße: Durchblutungsstörungen in den Beinen sind besonders häufig und äußern sich durch:
- Schmerzen beim Gehen, die bei Ruhe nachlassen (Claudicatio intermittens oder „Schaufensterkrankheit“)
- Wadenkrämpfe, besonders nachts
- Schlecht heilende Wunden an Füßen oder Unterschenkeln
- Haarausfall an den Beinen
- Schwache oder fehlende Pulse an Fuß oder Knöchel
Arme und Hände: Hier zeigen sich Durchblutungsstörungen durch:
- Kraftverlust in den Händen
- Verfärbungen der Finger, besonders bei Kälte
- Raynaud-Syndrom mit weißen oder blauen Fingern
- Schmerzen bei Belastung der Arme
Gehirn: Eine verminderte Gehirndurchblutung kann sich äußern durch:
- Konzentrationsschwäche und Vergesslichkeit
- Gedächtnisprobleme
- Schwindel, besonders bei schnellen Bewegungen
- Kopfschmerzen
- Sehstörungen
Herz: Durchblutungsstörungen des Herzens verursachen:
- Brustschmerzen (Angina pectoris)
- Herzrhythmusstörungen
- Atemnot bei Anstrengung
- Druckgefühl in der Brust
Warnzeichen für ernste Komplikationen
Bestimmte Symptome erfordern sofortige ärztliche Aufmerksamkeit:
- Plötzliche, starke Schmerzen in einem Bein oder Arm
- Kompletter Gefühlsverlust in Extremitäten
- Schwere Atemnot oder Brustschmerzen
- Plötzliche Sprach- oder Sehstörungen
- Lähmungserscheinungen
- Wunden, die nicht heilen oder sich entzünden
Ursachen von Durchblutungsstörungen
Hauptursachen
Die häufigste Ursache für Durchblutungsstörungen ist die Arteriosklerose, auch Arterienverkalkung genannt. Dabei lagern sich über Jahre hinweg Cholesterin, Kalk und andere Substanzen in den Gefäßwänden ab und bilden sogenannte Plaques. Diese Ablagerungen verengen die Arterien und behindern den Blutfluss.
Blutgerinnsel (Thrombosen) können Blutgefäße teilweise oder vollständig verschließen. Sie entstehen meist durch eine Kombination aus verlangsamtem Blutfluss, Gefäßwandschäden und erhöhter Blutgerinnungsneigung.
Verengte Blutgefäße können auch durch Muskelkrämpfe in den Gefäßwänden entstehen, wie beim Raynaud-Syndrom, oder durch äußeren Druck.
Gefäßentzündungen (Vaskulitis) führen zu einer Schwellung der Gefäßwände und damit zu einer Verengung des Gefäßlumens.
Embolien entstehen, wenn Blutgerinnsel oder andere Partikel mit dem Blutstrom in kleinere Gefäße gespült werden und diese verstopfen.
Risikofaktoren
Beeinflussbare Risikofaktoren:
- Rauchen: Nikotin verengt die Blutgefäße und fördert die Entstehung von Arteriosklerose
- Bewegungsmangel: Regelmäßige körperliche Aktivität ist entscheidend für eine gesunde Durchblutung
- Ungesunde Ernährung: Zu viele gesättigte Fette und zu wenig Obst und Gemüse fördern Gefäßerkrankungen
- Übergewicht: Erhöht das Risiko für Diabetes, Bluthochdruck und andere Risikofaktoren
- Stress: Chronischer Stress kann zu Gefäßverengungen und Bluthochdruck führen
- Übermäßiger Alkoholkonsum: Schädigt die Gefäße und beeinflusst die Blutgerinnung
Nicht beeinflussbare Risikofaktoren:
- Alter: Das Risiko für Durchblutungsstörungen steigt ab dem 50. Lebensjahr deutlich an
- Genetische Veranlagung: Familiäre Vorbelastung erhöht das Risiko
- Geschlecht: Männer sind häufiger betroffen, bei Frauen steigt das Risiko nach den Wechseljahren
Erkrankungen als Risikofaktoren:
- Diabetes mellitus: Hohe Blutzuckerwerte schädigen die Gefäßwände
- Bluthochdruck (Hypertonie): Belastet die Arterien und fördert Arteriosklerose
- Hohe Cholesterinwerte: Fördern die Entstehung von Plaques in den Gefäßen
- Herz-Kreislauf-Erkrankungen: Können zu Kreislaufstörungen führen
Diagnose von Durchblutungsstörungen
Die Diagnose von Durchblutungsstörungen beginnt mit einem ausführlichen Gespräch über die Beschwerden und die Krankengeschichte. Der Arzt fragt nach Symptomen, Risikofaktoren und familiären Vorbelastungen.
Bei der körperlichen Untersuchung achtet der Arzt besonders auf:
- Hautfarbe und -temperatur
- Tastbare Pulse an verschiedenen Körperregionen
- Schwellungen oder Verfärbungen
- Wunden oder Geschwüre
Der Knöchel-Arm-Index (ABI-Test) ist ein wichtiger Basistest. Dabei wird der Blutdruck am Arm mit dem am Knöchel verglichen. Ein niedrigerer Wert am Knöchel deutet auf eine Durchblutungsstörung in den Beinen hin.
Die Doppler- und Duplex-Sonographie nutzt Ultraschallwellen, um den Blutfluss in den Gefäßen sichtbar zu machen und Verengungen oder Verschlüsse zu erkennen.
Bei der Angiographie wird ein Kontrastmittel in die Blutgefäße gespritzt, um diese in Röntgenbildern oder anderen bildgebenden Verfahren sichtbar zu machen.
Blutuntersuchungen können Hinweise auf Risikofaktoren wie erhöhte Cholesterinwerte, Diabetes oder Entzündungsmarker geben.
Durchblutung verbessern: Behandlungsmöglichkeiten
Medikamentöse Behandlung
Die medikamentöse Therapie von Durchblutungsstörungen sollte immer unter ärztlicher Aufsicht erfolgen. Je nach Ursache und Schwere der Erkrankung können verschiedene Medikamentengruppen zum Einsatz kommen. Es ist wichtig, dass Sie niemals ohne Rücksprache mit Ihrem Arzt Medikamente zur Behandlung von Durchblutungsstörungen einnehmen, da diese teilweise erhebliche Nebenwirkungen haben können.
Ihr Arzt wird entscheiden, ob und welche Medikamente für Sie geeignet sind. Dazu können gehören:
- Medikamente zur Blutverdünnung, um das Risiko von Blutgerinnseln zu reduzieren
- Präparate zur Senkung des Cholesterinspiegels
- Medikamente zur Blutdrucksenkung
- Gefäßerweiternde Substanzen
- Spezielle Präparate zur Förderung der Durchblutung
Interventionelle und operative Verfahren
Bei schweren Durchblutungsstörungen können minimal-invasive oder operative Eingriffe notwendig werden:
Die Ballondilatation (Angioplastie) ist ein minimal-invasiver Eingriff, bei dem verengte Gefäße mit einem kleinen Ballon aufgedehnt werden.
Bei der Stent-Implantation wird zusätzlich eine kleine Gefäßstütze eingesetzt, um das Gefäß offen zu halten.
Bei einer Bypass-Operation wird ein neuer Blutweg um die verschlossene Stelle herum gelegt, meist mit körpereigenen Blutgefäßen.
Die Thrombektomie dient der Entfernung von Blutgerinnseln aus den Gefäßen.
In sehr schweren Fällen, wenn das Gewebe bereits abgestorben ist, kann eine Amputation unvermeidlich werden.
Konservative Therapie
Das Gehtraining ist besonders bei der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit (pAVK) sehr effektiv. Durch regelmäßiges Gehen bis zur Schmerzgrenze bilden sich neue, kleinere Blutgefäße (Kollateralkreislauf).
Physiotherapie kann durch spezielle Übungen die Durchblutung fördern und die Beschwerden lindern.
Die Kompressionstherapie mit speziellen Strümpfen oder Verbänden unterstützt den venösen Rückfluss.
Wechselbäder und Kneipp-Anwendungen trainieren die Gefäße und können die Durchblutung verbessern.
Durchblutung natürlich verbessern
Bewegung und Sport
Regelmäßige körperliche Aktivität ist eine der wirksamsten Methoden, um die Durchblutung zu verbessern. Sport regt das Herz-Kreislauf-System an, stärkt das Herz und fördert die Bildung neuer Blutgefäße.
Geeignete Sportarten sind:
- Spazierengehen: Einfach und für jeden machbar, besonders effektiv bei pAVK
- Nordic Walking: Trainiert zusätzlich die Arme und ist gelenkschonend
- Radfahren: Ideal für Menschen mit Gelenkproblemen
- Schwimmen: Besonders gut für die Durchblutung, da der Wasserdruck zusätzlich unterstützt
- Yoga: Kombiniert Bewegung mit Entspannung und fördert die Flexibilität
Trainingsempfehlungen: Beginnen Sie langsam mit 3-4 Einheiten pro Woche à 20-30 Minuten. Steigern Sie die Belastung allmählich. Bei Schmerzen sollten Sie eine kurze Pause einlegen und dann weitermachen.
Venengymnastik für zwischendurch:
- Füße kreisen lassen
- Zehen anziehen und strecken
- Auf Zehenspitzen stehen
- Waden anspannen und entspannen
Gesunde Ernährung
Eine durchblutungsfördernde Ernährung kann wesentlich zur Verbesserung der Gefäßgesundheit beitragen. Bestimmte Lebensmittel haben nachweislich positive Effekte auf die Durchblutung:
Durchblutungsfördernde Lebensmittel:
- Knoblauch und Zwiebeln: Enthalten schwefelhaltige Verbindungen, die die Gefäße erweitern
- Ingwer: Wirkt durchblutungsfördernd und entzündungshemmend
- Kurkuma: Das Curcumin verbessert die Gefäßfunktion
- Chili und Cayennepfeffer: Das Capsaicin regt die Durchblutung an
- Dunkle Schokolade: Enthält Flavonoide, die die Gefäße erweitern
- Nüsse, besonders Walnüsse: Reich an Omega-3-Fettsäuren
- Fetter Fisch: Lachs, Makrele und Sardinen liefern wichtige Omega-3-Fettsäuren
- Beeren und rote Trauben: Antioxidantien schützen die Gefäße
- Grünes Blattgemüse: Spinat und Grünkohl enthalten Nitrate, die die Gefäße erweitern
- Zitrusfrüchte: Vitamin C stärkt die Gefäßwände
Allgemeine Ernährungsempfehlungen:
Die mediterrane Diät mit viel Obst, Gemüse, Vollkornprodukten, Fisch und Olivenöl ist besonders gefäßfreundlich.
Ausreichend trinken ist wichtig: 1,5-2 Liter Wasser täglich halten das Blut fließfähig.
Salz reduzieren: Zu viel Salz kann zu Bluthochdruck führen.
Gesättigte Fette vermeiden: Reduzieren Sie Fleisch, Wurst und fettreiche Milchprodukte.
Ballaststoffreiche Ernährung: Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte und Gemüse halten die Gefäße gesund.
Lebensstilveränderungen
Raucherentwöhnung ist die wichtigste Maßnahme für Raucher. Schon wenige Wochen nach dem Rauchstopp verbessert sich die Durchblutung spürbar.
Gewichtsreduktion bei Übergewicht entlastet das Herz-Kreislauf-System und reduziert weitere Risikofaktoren.
Stressmanagement ist wichtig, da chronischer Stress die Gefäße belastet. Entspannungstechniken, Meditation oder Yoga können helfen.
Ausreichend Schlaf (7-8 Stunden) ist wichtig für die Regeneration des Gefäßsystems.
Alkohol in Maßen: Kleine Mengen können durchaus positive Effekte haben, zu viel Alkohol schadet jedoch den Gefäßen.
Hausmittel und alternative Methoden
Wechselduschen trainieren die Gefäße: Beginnen Sie warm und enden Sie kalt, jeweils 10-30 Sekunden.
Massagen fördern die lokale Durchblutung und können Verspannungen lösen.
Bürstenmassagen mit einer trockenen Körperbürste regen die Hautdurchblutung an.
Hochlagern der Beine unterstützt den venösen Rückfluss, besonders bei Venenproblemen.
Entspannungstechniken wie Progressive Muskelentspannung oder Autogenes Training können Stress abbauen.
Nahrungsergänzungsmittel: Bevor Sie Nahrungsergänzungsmittel einnehmen, sollten Sie dies mit Ihrem Arzt besprechen. Mögliche Optionen sind Omega-3-Präparate, Knoblauchextrakt oder Ginkgo-Extrakt.
Vorbeugung von Durchblutungsstörungen
Die beste Strategie gegen Durchblutungsstörungen ist die Vorbeugung. Je früher Sie mit präventiven Maßnahmen beginnen, desto besser können Sie Ihr Risiko reduzieren.
Regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen helfen dabei, Risikofaktoren frühzeitig zu erkennen und zu behandeln. Lassen Sie regelmäßig Ihren Blutdruck, Cholesterinwerte und Blutzucker kontrollieren.
Früherkennung von Risikofaktoren: Achten Sie auf erste Anzeichen wie kalte Hände oder Füße, ungewöhnliche Müdigkeit oder Schmerzen bei Belastung.
Präventive Maßnahmen im Alltag:
- Tägliche Bewegung einbauen, auch kurze Spaziergänge helfen
- Längeres Sitzen vermeiden, regelmäßige Bewegungspausen einlegen
- Gesunde Ernährung mit viel Obst und Gemüse
- Ausreichend Flüssigkeit zu sich nehmen
- Stress reduzieren und für ausreichend Entspannung sorgen
Kontrolle von Grunderkrankungen: Wenn Sie bereits an Diabetes, Bluthochdruck oder erhöhten Cholesterinwerten leiden, ist eine konsequente Behandlung besonders wichtig.
Aktiver Lebensstil von Anfang an: Gewöhnen Sie sich schon in jungen Jahren an regelmäßige Bewegung und eine gesunde Ernährung.
Kreislaufstörungen vs. Durchblutungsstörungen
Oft werden die Begriffe Kreislaufstörungen und Durchblutungsstörungen verwechselt oder synonym verwendet, obwohl es wichtige Unterschiede gibt.
Kreislaufstörungen beziehen sich meist auf Probleme mit der Regulation des Blutdrucks und der Herzfunktion. Typische Symptome sind Schwindel, besonders beim Aufstehen, Ohnmachtsanfälle oder Herzrhythmusstörungen.
Durchblutungsstörungen beschreiben dagegen Probleme mit dem Blutfluss in bestimmten Körperregionen aufgrund verengter oder verschlossener Gefäße.
Gemeinsamkeiten: Beide Probleme können sich gegenseitig verstärken und haben oft ähnliche Risikofaktoren wie Bewegungsmangel, ungesunde Ernährung oder Rauchen.
Symptomüberschneidungen: Müdigkeit, Schwindel und verminderte Leistungsfähigkeit können bei beiden Problemen auftreten.
Behandlungsansätze: Viele präventive Maßnahmen wie regelmäßige Bewegung, gesunde Ernährung und Stressvermeidung helfen bei beiden Problemen.
Leben mit Durchblutungsstörungen
Eine Diagnose von Durchblutungsstörungen bedeutet nicht das Ende eines aktiven Lebens. Mit den richtigen Maßnahmen können viele Betroffene ihre Beschwerden deutlich verbessern und ein weitgehend normales Leben führen.
Alltagstipps für Betroffene:
- Wärmen Sie kalte Hände und Füße langsam auf, vermeiden Sie zu heiße Temperaturen
- Tragen Sie bei kaltem Wetter warme Kleidung und Schuhe
- Verwenden Sie bei Verletzungen antiseptische Mittel und achten Sie auf gute Wundheilung
- Pflegen Sie Ihre Füße sorgfältig und kontrollieren Sie sie regelmäßig
- Vermeiden Sie enge Kleidung oder Schuhe, die die Durchblutung behindern
Langzeitprognose: Bei früher Erkennung und konsequenter Behandlung ist die Prognose meist gut. Viele Betroffene können ihre Beschwerden durch Lebensstiländerungen deutlich verbessern.
Regelmäßige Kontrollen: Nehmen Sie alle Kontrolltermine bei Ihrem Arzt wahr und lassen Sie regelmäßig wichtige Werte wie Blutdruck und Cholesterin überprüfen.
Selbsthilfegruppen und Unterstützung: Der Austausch mit anderen Betroffenen kann sehr hilfreich sein. Viele Städte haben Selbsthilfegruppen für Menschen mit Gefäßerkrankungen.
Berufliche Einschränkungen: Je nach Schwere der Erkrankung können bestimmte berufliche Tätigkeiten eingeschränkt sein. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt über mögliche Anpassungen am Arbeitsplatz.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Sind Durchblutungsstörungen heilbar?
Durchblutungsstörungen sind meist nicht vollständig heilbar, aber gut behandelbar. Durch frühzeitige Therapie und Lebensstiländerungen lassen sich die Beschwerden oft deutlich verbessern und Komplikationen vermeiden.
Wie schnell wirken Maßnahmen zur Verbesserung?
Erste Verbesserungen können bereits nach wenigen Wochen regelmäßiger Bewegung und Ernährungsumstellung spürbar werden. Der volle Effekt zeigt sich meist nach 3-6 Monaten.
Kann man Durchblutungsstörungen vorbeugen?
Ja, durch einen gesunden Lebensstil mit regelmäßiger Bewegung, gesunder Ernährung, Nichtrauchen und Stressvermeidung lässt sich das Risiko deutlich reduzieren.
Welcher Arzt ist zuständig?
Erste Anlaufstelle ist der Hausarzt. Je nach Ursache können Gefäßchirurgen, Kardiologen oder Angiologen (Gefäßspezialisten) hinzugezogen werden.
Sind Durchblutungsstörungen gefährlich?
Unbehandelte Durchblutungsstörungen können zu schweren Komplikationen wie Herzinfarkt, Schlaganfall oder Gewebeschäden führen. Bei rechtzeitiger Behandlung ist die Prognose jedoch meist gut.
Helfen Nahrungsergänzungsmittel?
Einige Nahrungsergänzungsmittel können unterstützend wirken, ersetzen aber keine gesunde Ernährung und ärztliche Behandlung. Sprechen Sie vor der Einnahme mit Ihrem Arzt.
Was tun bei akuten Beschwerden?
Bei plötzlich auftretenden, starken Schmerzen oder anderen akuten Symptomen sollten Sie sofort einen Arzt aufsuchen oder den Notdienst rufen.
Gibt es Unterschiede zwischen Männern und Frauen?
Ja, Männer sind häufiger und oft früher betroffen. Bei Frauen steigt das Risiko nach den Wechseljahren deutlich an.
Fazit
Durchblutungsstörungen sind ein weit verbreitetes Gesundheitsproblem, das Millionen Menschen betrifft. Die gute Nachricht ist: Mit den richtigen Maßnahmen lassen sich die Beschwerden oft deutlich verbessern und Komplikationen vermeiden.
Die wichtigsten Erkenntnisse im Überblick:
- Frühe Erkennung ist entscheidend: Je früher Durchblutungsstörungen erkannt und behandelt werden, desto besser ist die Prognose
- Lebensstil ist der Schlüssel: Regelmäßige Bewegung, gesunde Ernährung und der Verzicht auf das Rauchen sind die wirksamsten Maßnahmen
- Viele Behandlungsoptionen stehen zur Verfügung: Von konservativen Methoden bis hin zu modernen operativen Verfahren
- Eigenverantwortung zahlt sich aus: Betroffene können durch aktive Mitarbeit viel zu ihrer Gesundheit beitragen
Wenn Sie Symptome einer Durchblutungsstörung bei sich bemerken, zögern Sie nicht, einen Arzt aufzusuchen. Mit der richtigen Behandlung und einem bewussten Lebensstil können Sie Ihre Lebensqualität deutlich verbessern und schwere Komplikationen vermeiden. Ihre Gesundheit liegt zu einem großen Teil in Ihren eigenen Händen – nutzen Sie diese Chance!
Fuente de referencia:
- Deutsche Herzstiftung
- Deutsche Gesellschaft für Gefäßchirurgie
- Robert Koch-Institut
- Apotheken Umschau
- NetDoktor
- Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen
Wichtiger medizinischer Hinweis
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