Bradykardie: Symptome, Ursachen und Behandlung
Eine Bradykardie bezeichnet eine Herzrhythmusstörung, bei der das Herz langsamer schlägt als normal. Während ein gesundes Herz in Ruhe zwischen 60 und 100 Mal pro Minute schlägt, liegt bei einer Bradykardie die Herzfrequenz unter 60 Schlägen pro Minute. Ein langsamer Herzschlag muss jedoch nicht immer problematisch sein – bei gut trainierten Sportlern oder während des Schlafs ist ein niedriger Puls völlig normal und gesund.
In diesem umfassenden Ratgeber erfahren Sie alles Wichtige über Bradykardie: von den ersten Anzeichen über mögliche Ursachen bis hin zu modernen Behandlungsmethoden. Wann ist eine Bradykardie harmlos und wann sollten Sie unbedingt einen Arzt aufsuchen?
Was ist Bradykardie?
Medizinische Definition
Bradykardie ist eine Form der Herzrhythmusstörung, die durch eine verlangsamte Herzfrequenz unter 60 Schläge pro Minute gekennzeichnet ist. Das Wort stammt aus dem Griechischen: „bradys“ bedeutet langsam und „kardia“ steht für Herz. Es ist wichtig zu verstehen, dass die normale Herzfrequenz je nach Alter, Fitnesslevel und Aktivität variiert.
Bei Erwachsenen gelten folgende Richtwerte für die normale Herzfrequenz:
- Ruhepuls: 60-100 Schläge pro Minute
- Gut trainierte Sportler: 40-60 Schläge pro Minute
- Während des Schlafs: 50-70 Schläge pro Minute
Arten der Bradykardie
Es gibt verschiedene Formen der Bradykardie, die unterschiedliche Bereiche des Herzens betreffen:
Sinusbradykardie: Die häufigste Form entsteht, wenn der Sinusknoten, der natürliche Herzschrittmacher, Impulse langsamer als normal aussendet. Diese Form ist bei Sportlern oft physiologisch und unbedenklich.
AV-Block: Hierbei ist die Weiterleitung der elektrischen Impulse zwischen Vorhöfen und Kammern gestört. Je nach Schweregrad unterscheidet man drei Grade, wobei der AV-Block III° eine lebensbedrohliche Situation darstellen kann.
Sick-Sinus-Syndrom: Eine Erkrankung des Sinusknotens, die zu unregelmäßigen und langsamen Herzschlägen führt, oft kombiniert mit Phasen sehr schneller Herzfrequenz.
Physiologische vs. pathologische Bradykardie
Nicht jeder langsame Herzschlag ist krankhaft. Eine physiologische Bradykardie ist eine normale Anpassung des Körpers und tritt auf bei:
- Gut trainierten Sportlern (Sportlerherz)
- Jungen, gesunden Menschen
- Während des Schlafs
- Bei entspannter Ruhesituation
Eine pathologische Bradykardie hingegen entsteht durch Krankheiten oder äußere Einflüsse und erfordert oft eine medizinische Behandlung.
Symptome der Bradykardie
Häufige Symptome
Viele Menschen mit einer leichten Bradykardie bemerken zunächst keine Beschwerden. Wenn Symptome auftreten, können diese sein:
- Müdigkeit und Erschöpfung: Besonders bei körperlicher Anstrengung
- Schwindel und Benommenheit: Vor allem beim schnellen Aufstehen
- Kurzatmigkeit: Bei alltäglichen Aktivitäten
- Konzentrationsschwierigkeiten: Durch verminderte Hirndurchblutung
- Brustschmerzen: Oder ein Engegefühl in der Brust
Schwere Symptome
Bei ausgeprägter Bradykardie können ernstere Symptome auftreten, die sofortige medizinische Hilfe erfordern:
- Bewusstlosigkeit (Synkope)
- Verwirrtheit oder Gedächtnisprobleme
- Symptome einer Herzinsuffizienz (Wassereinlagerungen, starke Atemnot)
- Plötzlicher schwerer Leistungsabfall
Asymptomatische Bradykardie
Viele Menschen leben mit einer Bradykardie, ohne es zu bemerken. Diese wird oft zufällig bei Routineuntersuchungen entdeckt. Solange keine Beschwerden vorliegen und das Herz gesund ist, ist meist keine Behandlung erforderlich – regelmäßige Kontrollen reichen aus.
Ursachen der Bradykardie
Herzbedingte Ursachen
Verschiedene Herzerkrankungen können zu einem niedrigen Puls führen:
- Koronare Herzkrankheit (KHK): Verengungen der Herzkranzgefäße können das Erregungsleitungssystem beeinträchtigen
- Herzinfarkt: Besonders wenn der Bereich des Sinusknotens oder der AV-Überleitung betroffen ist
- Herzmuskelentzündung (Myokarditis): Entzündungen können das Reizleitungssystem schädigen
- Angeborene Herzfehler: Können das elektrische System des Herzens beeinträchtigen
- Altersbedingte Veränderungen: Mit zunehmendem Alter kann das Reizleitungssystem degenerieren
Medikamentöse Ursachen
Bestimmte Medikamente können als Nebenwirkung eine Bradykardie verursachen. Falls Sie Medikamente einnehmen und einen ungewöhnlich langsamen Puls bemerken, sollten Sie dies mit Ihrem Arzt besprechen. Eine eigenständige Änderung der Medikation ist jedoch niemals ratsam.
Besprechen Sie immer mit Ihrem Arzt, wenn Sie Veränderungen Ihres Herzschlags in Verbindung mit neuen Medikamenten bemerken.
Stoffwechsel- und hormonelle Ursachen
Verschiedene Stoffwechselstörungen können eine Herzrhythmusstörung auslösen:
- Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose): Führt zu einer generellen Verlangsamung des Stoffwechsels
- Elektrolytstörungen: Besonders Kalium- und Magnesiummangel
- Unterkühlung (Hypothermie): Der Körper verlangsamt alle Funktionen zum Schutz
Neurologische und andere Ursachen
- Erhöhter Hirndruck durch Verletzungen oder Erkrankungen
- Schlafapnoe-Syndrom
- Starke vasovagale Reaktionen (z.B. bei Angst oder Schmerzen)
- Bestimmte Infektionskrankheiten
Physiologische Ursachen
Bei gesunden Menschen kann ein langsamer Herzschlag völlig normal sein:
- Sportlerherz: Gut trainierte Ausdauersportler haben oft eine Ruheherzfrequenz von 40-50 Schlägen pro Minute
- Schlafphase: Während des Schlafs sinkt die Herzfrequenz natürlicherweise
- Junges Alter: Kinder und Jugendliche können niedrigere Herzfrequenzen haben
Diagnose der Bradykardie
Anamnese und körperliche Untersuchung
Die Diagnose einer Bradykardie beginnt mit einem ausführlichen Gespräch über Ihre Beschwerden und Vorerkrankungen. Der Arzt wird:
- Ihre Symptome detailliert erfragen
- Ihre Medikamenteneinnahme überprüfen
- Den Puls an verschiedenen Stellen messen
- Blutdruck und Herztöne kontrollieren
EKG (Elektrokardiogramm)
Das EKG ist die wichtigste Untersuchung zur Diagnose einer Herzrhythmusstörung. Es zeichnet die elektrische Aktivität des Herzens auf und kann:
- Die genaue Herzfrequenz messen
- Den Herzrhythmus analysieren
- Strukturelle Herzprobleme erkennen
- Die Art der Bradykardie bestimmen
Langzeit-EKG (Holter-Monitor)
Da eine Bradykardie nicht kontinuierlich auftreten muss, kann ein Langzeit-EKG über 24 Stunden bis zu einer Woche sinnvoll sein. Es erfasst:
- Herzrhythmus im Alltag
- Nächtliche Herzfrequenzen
- Bradykardie-Episoden bei verschiedenen Aktivitäten
- Zusammenhang zwischen Symptomen und Herzrhythmus
Weitere diagnostische Verfahren
Je nach Verdacht können zusätzliche Untersuchungen notwendig sein:
- Belastungs-EKG: Überprüft das Verhalten der Herzfrequenz unter körperlicher Anstrengung
- Echokardiographie: Ultraschall des Herzens zur Bewertung der Herzfunktion
- Blutuntersuchungen: Kontrolle von Schilddrüsenwerten, Elektrolyten und Entzündungsmarkern
- Elektrophysiologische Untersuchung: Bei unklaren Fällen zur genauen Lokalisation der Störung
Wann ist eine Behandlung notwendig?
Nicht jede Bradykardie erfordert eine Behandlung. Entscheidend sind:
- Vorhandensein von Symptomen: Beschwerdefreie Patienten benötigen meist nur Kontrollen
- Schwere der Bradykardie: Sehr niedrige Herzfrequenzen unter 40/min sind kritischer
- Grunderkrankungen: Herzgesunde Menschen tolerieren niedrigere Frequenzen besser
- Alter und Aktivitätslevel: Junge, sportliche Menschen haben andere Grenzwerte
- Risiko für Komplikationen: Bewertung des Risikos für Bewusstlosigkeit oder Herzversagen
Eine asymptomatische Bradykardie bei einem gesunden Sportler erfordert meist nur regelmäßige Kontrollen, während ein 70-Jähriger mit Schwindel und Herzerkrankung möglicherweise einen Herzschrittmacher benötigt.
Behandlungsmöglichkeiten der Bradykardie
Behandlung der Grunderkrankung
Oft kann eine Bradykardie erfolgreich behandelt werden, indem die zugrundeliegende Ursache beseitigt wird:
- Medikamentenanpassung: Falls Medikamente die Ursache sind, kann eine Dosisanpassung oder ein Wechsel helfen
- Hormontherapie: Bei Schilddrüsenunterfunktion normalisiert sich oft auch die Herzfrequenz
- Elektrolytkorrektur: Ausgleich von Kalium- oder Magnesiummangel
- Behandlung von Infektionen: Bei infektiösen Ursachen
Akute Notfallbehandlung
Bei lebensbedrohlichen Bradykardien mit Bewusstlosigkeit oder schweren Kreislaufproblemen können Notfallmaßnahmen erforderlich sein. Diese werden ausschließlich von medizinischem Fachpersonal durchgeführt und können medikamentöse Therapien oder externe Schrittmacherstimulation umfassen.
Herzschrittmacher-Therapie
Ein Herzschrittmacher ist oft die beste Lösung bei symptomatischen Bradykardien, die nicht anderweitig behandelbar sind.
Indikationen für einen Schrittmacher:
- Symptomatische Bradykardie trotz Behandlung der Grunderkrankung
- AV-Block höheren Grades
- Sick-Sinus-Syndrom mit Beschwerden
- Pausenabhängige Symptome
Arten von Herzschrittmachern:
- Einkammer-Schrittmacher: Stimuliert entweder Vorhof oder Kammer
- Zweikammer-Schrittmacher: Koordiniert Vorhof und Kammer
- CRT-Schrittmacher: Bei zusätzlicher Herzinsuffizienz
Die Schrittmacher-Implantation ist ein Routineeingriff, der meist in lokaler Betäubung durchgeführt wird. Der kleine Computer überwacht kontinuierlich den Herzrhythmus und springt nur bei Bedarf ein.
Medikamentöse Langzeittherapie
In seltenen Fällen, wenn ein Schrittmacher nicht möglich oder gewünscht ist, können bestimmte Medikamente die Herzfrequenz erhöhen. Diese Option ist jedoch limitiert und sollte nur nach ausführlicher Beratung mit einem Kardiologen erwogen werden. Jede medikamentöse Behandlung erfordert eine sorgfältige ärztliche Überwachung und regelmäßige Kontrollen.
Komplikationen und Risiken
Eine unbehandelte symptomatische Bradykardie kann verschiedene Komplikationen verursachen:
- Synkopen und Sturzgefahr: Bewusstlosigkeit durch mangelnde Hirndurchblutung
- Herzinsuffizienz: Das Herz kann nicht genügend Blut pumpen
- Plötzlicher Herztod: Bei schweren Formen sehr selten möglich
- Eingeschränkte Lebensqualität: Durch Müdigkeit und reduzierte Belastbarkeit
- Chronische Müdigkeit: Durch unzureichende Organversorgung
Das Risiko für Komplikationen steigt mit dem Alter und bei zusätzlichen Herzerkrankungen. Eine frühzeitige Diagnose und Behandlung können diese Risiken erheblich reduzieren.
Prognose und Lebenserwartung
Die Prognose einer Bradykardie hängt stark von der zugrundeliegenden Ursache ab:
Physiologische Bradykardie: Sportler und gesunde Menschen mit niedrigem Puls haben eine normale Lebenserwartung und oft sogar gesundheitliche Vorteile durch ihr trainiertes Herz-Kreislauf-System.
Bradykardie nach Schrittmacher-Implantation: Moderne Herzschrittmacher verbessern die Lebensqualität erheblich und normalisieren die Lebenserwartung in den meisten Fällen. Die Geräte sind sehr zuverlässig und halten durchschnittlich 8-12 Jahre.
Behandelbare Ursachen: Bei Bradykardien durch Medikamente oder Schilddrüsenunterfunktion ist die Prognose nach erfolgreicher Behandlung meist ausgezeichnet.
Wichtige Einflussfaktoren auf die Prognose sind das Alter bei Diagnosestellung, das Vorliegen anderer Herzerkrankungen und die Compliance bei der Behandlung.
Leben mit Bradykardie – Tipps für den Alltag
Lebensstil-Anpassungen
Mit einigen Anpassungen können Sie gut mit einer Bradykardie leben:
- Ausreichend trinken: Mindestens 2 Liter täglich, um den Kreislauf zu stabilisieren
- Langsame Bewegungen: Vermeiden Sie schnelle Positionswechsel vom Liegen zum Stehen
- Stressmanagement: Entspannungstechniken können helfen
- Regelmäßiger Schlaf: 7-8 Stunden pro Nacht unterstützen die Herzgesundheit
Sport und körperliche Aktivität
Sport ist auch mit Bradykardie möglich und oft sogar empfehlenswert:
- Moderate Ausdauersportarten: Wandern, Radfahren, Schwimmen
- Krafttraining: Mit moderaten Gewichten unter Anleitung
- Auf den Körper hören: Bei Schwindel oder Müdigkeit pausieren
- Ärztliche Freigabe: Besprechen Sie Ihr Trainingsprogramm mit dem Kardiologen
Menschen mit Herzschrittmacher können in den meisten Fällen normal Sport treiben, sollten aber Kontaktsportarten meiden.
Ernährung
Eine herzgesunde Ernährung unterstützt die Behandlung:
- Mediterrane Kost: Viel Gemüse, Fisch, Olivenöl, wenig rotes Fleisch
- Salzreduktion: Besonders bei zusätzlichem Bluthochdruck
- Koffein in Maßen: Ein bis zwei Tassen Kaffee sind meist unbedenklich
- Alkohol begrenzen: Maximal ein Glas Wein oder Bier pro Tag
- Elektrolytreiche Nahrung: Bananen, Nüsse, grünes Blattgemüse
Selbstmonitoring
Regelmäßige Selbstkontrolle hilft, Veränderungen früh zu erkennen:
- Pulsmessung: Täglich zur gleichen Zeit, am besten morgens
- Symptom-Tagebuch: Notieren Sie Beschwerden und deren Auslöser
- Wearables: Smartwatches können hilfreich sein, ersetzen aber keine ärztlichen Kontrollen
- Warnsignale beachten: Bei neuen Symptomen sofort den Arzt kontaktieren
Bradykardie bei besonderen Personengruppen
Bradykardie bei Sportlern
Das „Sportlerherz“ ist eine physiologische Anpassung an regelmäßiges Training:
- Ausdauersportler haben oft Ruhepuls-Werte von 40-50 Schlägen pro Minute
- Das Herz wird effizienter und braucht weniger Schläge für die gleiche Pumpleistung
- Meist völlig harmlos und sogar Zeichen für gute Fitness
- Abklärung nur bei zusätzlichen Symptomen oder Familiengeschichte notwendig
Bradykardie im Alter
Mit zunehmendem Alter wird Bradykardie häufiger:
- Das Erregungsleitungssystem altert natürlicherweise
- Höheres Risiko für symptomatische Bradykardien
- Schrittmacher-Implantationen sind auch bei über 80-Jährigen sicher
- Sorgfältige Nutzen-Risiko-Abwägung bei jeder Behandlung
Bradykardie in der Schwangerschaft
Bradykardie in der Schwangerschaft ist selten, aber möglich:
- Meist harmlos und durch hormonelle Veränderungen bedingt
- Engmaschige Kontrollen zum Schutz von Mutter und Kind
- Behandlungsoptionen sind in der Schwangerschaft begrenzt
- Bei Symptomen sofortige ärztliche Abklärung notwendig
Bradykardie bei Kindern
Kinder haben altersabhängig andere Normwerte für die Herzfrequenz:
- Neugeborene: 120-160 Schläge pro Minute
- 1-2 Jahre: 90-120 Schläge pro Minute
- Schulkinder: 70-110 Schläge pro Minute
- Jugendliche: 60-100 Schläge pro Minute
Angeborene Herzfehler sind häufigere Ursachen für Bradykardie bei Kindern als bei Erwachsenen.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Ist ein Puls von 50 gefährlich?
Ein Puls von 50 Schlägen pro Minute ist nicht automatisch gefährlich. Bei Sportlern oder während des Schlafs kann dies völlig normal sein. Entscheidend ist, ob Symptome auftreten.
Kann Bradykardie von selbst verschwinden?
Ja, wenn sie durch vorübergehende Faktoren wie Medikamente oder Elektrolytstörungen verursacht wird. Chronische Formen bleiben meist bestehen.
Wie fühlt sich Bradykardie an?
Häufige Symptome sind Müdigkeit, Schwindel, Kurzatmigkeit bei Anstrengung und gelegentlich Brustschmerzen. Viele Betroffene merken jedoch nichts.
Kann man mit Bradykardie Sport treiben?
Meist ja, aber dies sollte mit dem Kardiologen besprochen werden. Die Art und Intensität des Sports hängt von der Schwere der Bradykardie ab.
Ist Bradykardie das Gegenteil von Tachykardie?
Ja, Bradykardie bedeutet zu langsamer Herzschlag (unter 60/min), Tachykardie zu schneller Herzschlag (über 100/min).
Wie misst man seinen Puls richtig?
Am besten am Handgelenk oder Hals für 60 Sekunden zählen. Smartwatches können eine gute Ergänzung sein, ersetzen aber keine ärztliche Kontrolle.
Kann Stress Bradykardie auslösen?
Meist verursacht Stress eher Tachykardie. In seltenen Fällen können vasovagale Reaktionen zu vorübergehender Bradykardie führen.
Ist Bradykardie vererbbar?
Einige Formen können genetische Ursachen haben, besonders angeborene Störungen des Reizleitungssystems. Eine Familiengeschichte sollte erwähnt werden.
Wann muss man mit Bradykardie ins Krankenhaus?
Bei Bewusstlosigkeit, schwerer Atemnot, Brustschmerzen oder plötzlicher Verschlechterung sollten Sie sofort den Notarzt rufen.
Wie lange hält ein Herzschrittmacher?
Moderne Herzschrittmacher halten durchschnittlich 8-12 Jahre. Die Lebensdauer hängt von der Nutzungsintensität und dem Batterietyp ab.
Wann sollten Sie einen Arzt aufsuchen?
Suchen Sie sofort ärztliche Hilfe bei:
- Bewusstlosigkeit oder Benommenheit
- Starken Brustschmerzen
- Schwerer Atemnot
- Anhaltenden Herzrhythmusstörungen
- Plötzlicher starker Leistungsabfall
Vereinbaren Sie einen Termin beim Hausarzt oder Kardiologen bei:
- Neu aufgetretener Müdigkeit
- Schwindel bei körperlicher Anstrengung
- Unregelmäßigem Puls
- Familiengeschichte von Herzrhythmusstörungen
Vorbereitung auf den Arzttermin:
- Liste aller Medikamente mitbringen
- Symptom-Tagebuch führen
- Fragen zum Sport und zur Belastbarkeit vorbereiten
- Angaben zu Familiengeschichte sammeln
Fazit
Eine Bradykardie ist nicht automatisch bedrohlich. Während ein langsamer Herzschlag bei Sportlern völlig normal ist, kann er bei anderen Menschen auf eine behandlungsbedürftige Herzrhythmusstörung hinweisen. Entscheidend ist die individuelle Bewertung durch einen Facharzt.
Moderne Behandlungsmöglichkeiten, insbesondere Herzschrittmacher, haben die Prognose von symptomatischen Bradykardien erheblich verbessert. Die meisten Betroffenen können mit der richtigen Behandlung ein völlig normales Leben führen.
Wenn Sie einen ungewöhnlich niedrigen Puls bemerken oder entsprechende Symptome haben, zögern Sie nicht, einen Arzt zu konsultieren. Eine frühzeitige Diagnose und Behandlung können Komplikationen verhindern und die Lebensqualität erheblich verbessern.
Die Kardiologie entwickelt sich ständig weiter, und neue Behandlungsmethoden werden erforscht. Mit der richtigen medizinischen Betreuung und einem gesunden Lebensstil können Menschen mit Bradykardie ein erfülltes Leben führen.
Fuente de referencia:
- Deutsche Herzstiftung e.V.
- Deutsche Gesellschaft für Kardiologie – Herz- und Kreislaufforschung e.V.
- Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF)
- European Society of Cardiology (ESC)
- Robert Koch-Institut
Wichtiger medizinischer Hinweis
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