Nackenschmerzen sind ein weit verbreitetes Problem, das Millionen von Menschen in Deutschland betrifft. Etwa 70% der Bevölkerung leiden mindestens einmal im Leben unter Beschwerden im Nackenbereich. Diese Schmerzen, medizinisch auch als Zervikalgie bezeichnet, können die Lebensqualität erheblich beeinträchtigen und sowohl berufliche als auch private Aktivitäten einschränken. In diesem umfassenden Ratgeber erfahren Sie alles über die häufigsten Ursachen von Nackenschmerzen und die wirksamsten Behandlungsmethoden.
Ob akute Verspannungen im Nacken nach einem stressigen Arbeitstag oder chronische Beschwerden aufgrund von Haltungsschäden – die richtige Diagnose und Behandlung sind entscheidend für eine erfolgreiche Genesung. Dieser Artikel bietet Ihnen fundierte Informationen, praktische Übungen und wertvolle Präventionsstrategien, um Ihre Nackenbeschwerden effektiv zu bewältigen.
Was sind Nackenschmerzen?
Nackenschmerzen bezeichnen Beschwerden im Bereich der Halswirbelsäule (HWS), die sich vom Hinterkopf bis zu den Schultern erstrecken können. Der medizinische Fachbegriff Zervikalgie leitet sich vom lateinischen „cervix“ (Hals) und „algie“ (Schmerz) ab und umfasst alle Schmerzzustände im Nackenbereich.
Die Halswirbelsäule besteht aus sieben Wirbeln (C1-C7) und ist der beweglichste Abschnitt der Wirbelsäule. Diese hohe Beweglichkeit macht den Nacken jedoch auch besonders anfällig für Verletzungen und Verspannungen. Die komplexe Anatomie aus Wirbeln, Bandscheiben, Muskeln, Bändern und Nerven arbeitet zusammen, um den Kopf zu stützen und vielfältige Bewegungen zu ermöglichen.
Arten von Nackenschmerzen
Medizinisch werden Nackenschmerzen nach ihrer Dauer klassifiziert:
- Akute Nackenschmerzen: Bestehen weniger als drei Wochen und sind meist auf Muskelverspannungen oder leichte Verletzungen zurückzuführen
- Subakute Nackenschmerzen: Dauern zwischen drei Wochen und drei Monaten an
- Chronische Nackenschmerzen: Bestehen länger als drei Monate und erfordern oft eine komplexere Behandlung
Häufigkeit und Betroffene
Frauen sind häufiger von Nackenschmerzen betroffen als Männer, wobei das Risiko mit zunehmendem Alter steigt. Besonders gefährdet sind Menschen zwischen 35 und 55 Jahren, die beruflich viel am Computer arbeiten oder körperlich anspruchsvolle Tätigkeiten ausüben. Auch Stress und psychische Belastungen spielen eine wichtige Rolle bei der Entstehung von Nackenbeschwerden.
Häufige Ursachen von Nackenschmerzen
Die Nackenschmerzen Ursachen sind vielfältig und reichen von harmlosen Muskelverspannungen bis hin zu ernsteren strukturellen Problemen der Wirbelsäule. Eine genaue Diagnose ist entscheidend für die richtige Behandlung.
Muskelverspannungen im Nacken
Verspannungen Nacken sind die häufigste Ursache für Nackenschmerzen. Sie entstehen durch eine Überlastung oder Verkrampfung der Nackenmuskulatur. Die Muskeln verhärten sich, was zu Schmerzen, Steifheit und eingeschränkter Beweglichkeit führt.
Typische Auslöser für Muskelverspannungen sind:
- Stress und emotionale Anspannung
- Übermäßige oder einseitige Belastung
- Zugluft und Kälte
- Plötzliche, unkontrollierte Bewegungen
- Schlafmangel und Erschöpfung
Fehlhaltungen und Haltungsschäden
Moderne Lebens- und Arbeitsgewohnheiten führen häufig zu Fehlhaltungen, die Nackenschmerzen verursachen können. Der sogenannte „Handynacken“ oder „Text Neck“ ist ein zunehmendes Problem, das durch das häufige Schauen auf Smartphones und Tablets entsteht.
Büroarbeiter sind besonders gefährdet, da sie oft stundenlang in derselben Position verharren. Eine falsche Bildschirmhöhe, ungeeignete Stühle oder eine schlechte Beleuchtung können zu einer dauerhaften Fehlhaltung führen, die langfristig strukturelle Veränderungen an der Halswirbelsäule bewirkt.
Steifer Nacken
Ein steifer Nacken äußert sich durch eine plötzliche, schmerzhafte Bewegungseinschränkung, oft verbunden mit starken Schmerzen bei Drehbewegungen des Kopfes. Dies kann verschiedene Ursachen haben:
- Akute Muskelverspannungen
- Blockierung der Wirbelfacettengelenke
- Schleudertrauma nach Unfällen
- In seltenen Fällen: Meningitis (Hirnhautentzündung)
Bei einem steifen Nacken mit Fieber, Kopfschmerzen oder Bewusstseinsveränderungen sollten Sie umgehend einen Arzt aufsuchen, da dies Anzeichen einer ernsteren Erkrankung sein können.
Stress und psychische Belastungen
Der Zusammenhang zwischen psychischem Stress und Nackenschmerzen ist wissenschaftlich gut belegt. Stress führt zu einer erhöhten Muskelanspannung, insbesondere im Schulter-Nacken-Bereich. Diese chronische Verspannung kann zu dauerhaften Schmerzen und strukturellen Veränderungen führen.
Besonders betroffen sind oft Menschen in stressigen Berufen oder mit hoher Verantwortung. Die Schmerzen können einen Teufelskreis auslösen: Stress verursacht Nackenschmerzen, die wiederum zusätzlichen Stress und Sorgen bereiten.
Arthrose der Halswirbelsäule
Die zervikale Spondylose, auch Arthrose der Halswirbelsäule genannt, ist eine degenerative Erkrankung, die mit zunehmendem Alter auftritt. Dabei verschleißen die Bandscheiben und es bilden sich Knochenwucherungen (Osteophyten) an den Wirbeln.
Typische Symptome sind:
- Morgendliche Steifheit
- Schmerzen bei Bewegung
- Knirschende Geräusche bei Kopfbewegungen
- Eingeschränkte Beweglichkeit
Bandscheibenvorfall im Nackenbereich
Ein Bandscheibenvorfall in der Halswirbelsäule ist seltener als in der Lendenwirbelsäule, kann aber erhebliche Beschwerden verursachen. Dabei tritt der weiche Kern der Bandscheibe durch einen Riss im Faserring aus und kann auf Nerven drücken.
Charakteristische Symptome sind:
- Starke Nackenschmerzen
- Ausstrahlende Schmerzen in Arm und Hand
- Taubheitsgefühle oder Kribbeln
- Muskelschwäche in Arm oder Hand
Spinalkanalstenose
Bei der Spinalkanalstenose verengt sich der Wirbelkanal, wodurch das Rückenmark und die Nervenwurzeln komprimiert werden. Dies führt zu neurologischen Symptomen wie Schwäche, Taubheitsgefühlen und in schweren Fällen zu Lähmungserscheinungen.
Eingeklemmte Nerven
Eine zervikale Radikulopathie entsteht, wenn Nervenwurzeln im Nackenbereich eingeklemmt oder gereizt werden. Die Ursachen können vielfältig sein: Bandscheibenvorfälle, Arthrose oder Verletzungen.
Betroffene leiden unter ausstrahlenden Schmerzen, die vom Nacken über die Schulter bis in den Arm und die Hand ziehen können. Oft kommen Taubheitsgefühle und Kraftverlust hinzu.
Weitere Ursachen
Zu den seltener auftretenden Nackenschmerzen Ursachen gehören:
- Verletzungen: Schleudertrauma nach Verkehrsunfällen
- Entzündliche Erkrankungen: Rheumatoide Arthritis oder Morbus Bechterew
- Infektionen: Meningitis oder Abszesse
- Tumoren: Primäre oder metastatische Tumoren der Wirbelsäule
- Fibromyalgie: Chronisches Schmerzsyndrom
- Osteoporose: Knochenschwund mit erhöhtem Frakturrisiko
Symptome und Diagnose
Typische Symptome von Nackenschmerzen
Die Symptome bei Nackenschmerzen können sehr unterschiedlich ausgeprägt sein:
- Dumpfe oder stechende Schmerzen im Nackenbereich
- Steifheit und eingeschränkte Beweglichkeit
- Muskuläre Verhärtungen und Druckempfindlichkeit
- Kopfschmerzen, die vom Nacken ausgehen
- Ausstrahlende Schmerzen in Schultern und Arme
- Taubheitsgefühle oder Kribbeln in den Händen
- Schwindel oder Übelkeit
- Muskelschwäche in Armen oder Händen
Warnzeichen – Wann zum Arzt?
Bestimmte Symptome erfordern eine sofortige ärztliche Abklärung:
- Nackenschmerzen nach einem Unfall oder Trauma
- Fieber in Verbindung mit Nackenschmerzen
- Starke Kopfschmerzen mit Nackensteifigkeit
- Taubheitsgefühle oder Schwäche in beiden Armen
- Probleme beim Gehen oder mit der Koordination
- Unkontrollierter Gewichtsverlust
- Schmerzen, die sich trotz Behandlung verschlechtern
Diagnose beim Arzt
Die Diagnose beginnt mit einer ausführlichen Anamnese, bei der der Arzt nach der Krankengeschichte, dem Schmerzcharakter und möglichen Auslösern fragt. Anschließend folgt eine körperliche Untersuchung, bei der Beweglichkeit, Reflexe und neurologische Funktionen getestet werden.
Je nach Verdachtsdiagnose können bildgebende Verfahren notwendig werden:
- Röntgen: Zeigt Knochenstrukturen und kann Arthrose oder Fehlstellungen aufdecken
- MRT (Magnetresonanztomographie): Stellt Weichteile, Bandscheiben und Nerven detailliert dar
- CT (Computertomographie): Kombiniert Röntgenstrahlen für dreidimensionale Bilder
- EMG (Elektromyographie): Misst die elektrische Aktivität der Muskeln
Wirksame Behandlungsmethoden
Die Nackenschmerzen Behandlung richtet sich nach der Ursache und dem Schweregrad der Beschwerden. In den meisten Fällen führen konservative Therapieansätze zum Erfolg.
Konservative Behandlung
Medikamentöse Therapie
Bei akuten Nackenschmerzen können Schmerzmittel zur Linderung eingesetzt werden. Hierbei ist es wichtig, dass Sie vor der Einnahme jeglicher Medikamente Rücksprache mit Ihrem Arzt halten. Nur ein Mediziner kann beurteilen, welche Wirkstoffe für Ihre spezielle Situation geeignet sind und welche Dosierung angemessen ist.
Neben klassischen Schmerzmitteln können auch muskelentspannende Medikamente oder äußerlich anzuwendende Präparate hilfreich sein. Ihr Arzt wird die für Sie passende Therapie auswählen und über mögliche Nebenwirkungen informieren.
Physiotherapie
Die Physiotherapie spielt eine zentrale Rolle in der Nackenschmerzen Behandlung. Geschulte Therapeuten entwickeln individuelle Übungsprogramme, die darauf abzielen, verspannte Muskeln zu lockern, die Beweglichkeit zu verbessern und die Muskulatur zu kräftigen.
Typische physiotherapeutische Maßnahmen umfassen:
- Manuelle Therapie zur Mobilisation der Gelenke
- Massage zur Lockerung verspannter Muskulatur
- Krankengymnastik mit gezielten Übungen
- Haltungsschulung und ergonomische Beratung
Wärme- und Kältetherapie
Wärme hilft bei Muskelverspannungen, da sie die Durchblutung fördert und entspannend wirkt. Bewährte Methoden sind Wärmflaschen, warme Bäder oder Infrarotlicht.
Kälte hingegen wirkt schmerzlindernd und entzündungshemmend und eignet sich besonders bei akuten Verletzungen oder Entzündungen. Kühlpacks sollten nie direkt auf die Haut gelegt werden.
Akupunktur
Die Akupunktur hat sich als wirksame Therapie bei chronischen Nackenschmerzen etabliert. Durch das Setzen feiner Nadeln an bestimmten Punkten werden körpereigene Heilungsprozesse aktiviert und Schmerzen gelindert. Viele gesetzliche Krankenkassen übernehmen die Kosten für Akupunkturbehandlungen bei chronischen Schmerzen.
TENS-Therapie
Die Transkutane Elektrische Nervenstimulation (TENS) verwendet schwache elektrische Impulse zur Schmerzlinderung. Kleine Geräte können auch zu Hause angewendet werden und bieten eine medikamentenfreie Schmerztherapie.
Alternative Behandlungsmethoden
Ergänzend zur konventionellen Medizin können alternative Therapien zur Linderung von Nackenschmerzen beitragen:
- Chiropraktik: Manuelle Behandlung zur Korrektur von Wirbelfehlstellungen
- Osteopathie: Ganzheitlicher Ansatz zur Behandlung von Funktionsstörungen
- Yoga und Tai Chi: Kombinieren Bewegung, Entspannung und Atemtechniken
- Progressive Muskelentspannung: Systematisches Entspannungsverfahren
- Aromatherapie: Verwendung ätherischer Öle zur Entspannung
Ergonomie und Lifestyle-Anpassungen
Die Anpassung der Arbeits- und Lebensumgebung ist entscheidend für die Prävention und Nackenschmerzen Behandlung:
- Ergonomische Büroeinrichtung mit anpassbarem Stuhl und Monitor in Augenhöhe
- Geeignetes Kopfkissen, das die natürliche Krümmung der Halswirbelsäule unterstützt
- Regelmäßige Pausen bei sitzenden Tätigkeiten
- Richtige Smartphone-Nutzung mit erhobenem Gerät statt gesenktem Kopf
Injektionstherapie
In bestimmten Fällen können gezielte Injektionen Schmerzen effektiv lindern. Diese werden ausschließlich von erfahrenen Ärzten durchgeführt und umfassen:
- Kortikosteroid-Injektionen bei Entzündungen
- Trigger-Point-Injektionen bei Muskelverhärtungen
- Nervenblockaden bei eingeklemmten Nerven
Operative Behandlung
Eine Operation wird nur in seltenen Fällen notwendig, wenn konservative Therapien nicht ausreichen und schwerwiegende neurologische Symptome auftreten. Mögliche Eingriffe sind:
- Bandscheibenentfernung bei Prolaps
- Versteifung instabiler Wirbelabschnitte
- Dekompression bei Spinalkanalstenose
Die Entscheidung für eine Operation sollte immer sorgfältig abgewogen werden, da sie auch Risiken birgt und eine längere Rehabilitation erfordert.
Übungen gegen Nackenschmerzen
Regelmäßige Übungen sind ein wichtiger Baustein der Nackenschmerzen Behandlung und Prävention. Die folgenden Übungen können täglich durchgeführt werden:
Dehnübungen für den Nacken
Seitliche Nackendehnung: Neigen Sie den Kopf langsam zur rechten Schulter, bis Sie eine Dehnung auf der linken Seite spüren. Halten Sie 15-30 Sekunden und wiederholen Sie auf der anderen Seite.
Kinn zur Brust: Senken Sie das Kinn langsam zur Brust, bis Sie eine Dehnung im Nacken spüren. Halten Sie 15-30 Sekunden.
Nackenrotation: Drehen Sie den Kopf langsam nach rechts, halten die Position kurz und drehen dann nach links. Führen Sie 5-10 Wiederholungen pro Seite durch.
Schulterkreisen: Kreisen Sie beide Schultern langsam rückwärts, um Verspannungen zu lösen.
Oberer Trapezius Stretch: Neigen Sie den Kopf zur Seite und ziehen Sie die gegenüberliegende Schulter nach unten.
Kräftigungsübungen
Kräftigungsübungen stärken die Nackenmuskulatur und verbessern die Haltung:
- Isometrische Nackenübungen mit Handdruck
- Schulterblattzusammenführung
- Chin-Tucks (Doppelkinn-Übung)
Führen Sie die Übungen 2-3 mal täglich durch, beginnen Sie langsam und steigern Sie die Intensität graduell.
Yoga-Übungen
Yoga-Positionen können besonders hilfreich bei Verspannungen Nacken sein:
- Cat-Cow (Katze-Kuh): Mobilisiert die gesamte Wirbelsäule
- Child’s Pose: Entspannt Nacken und Schultern
- Thread the Needle: Dehnt die seitliche Nackenmuskulatur
Prävention von Nackenschmerzen
Die beste Nackenschmerzen Behandlung ist die Vorbeugung. Mit den richtigen Präventionsmaßnahmen lassen sich viele Nackenbeschwerden vermeiden.
Richtige Körperhaltung
Eine gute Körperhaltung ist fundamental für die Nackengesundheit:
- Beim Sitzen: Gerade aufrichten, Schultern entspannt, Füße flach auf dem Boden
- Beim Stehen: Gewicht gleichmäßig verteilen, Kinn leicht eingezogen
- Beim Schlafen: Rückenlage oder Seitenlage mit stützendem Kissen
- Bei der Smartphone-Nutzung: Gerät auf Augenhöhe halten
Regelmäßige Bewegung
Sport und Bewegung stärken die Muskulatur und verbessern die Durchblutung. Empfohlene Aktivitäten sind:
- Schwimmen (besonders Rückenschwimmen)
- Yoga oder Pilates
- Walking oder Nordic Walking
- Krafttraining mit Fokus auf Rumpf und Nacken
Vermeiden Sie Sportarten mit hohem Verletzungsrisiko oder abrupten Bewegungen, wenn Sie bereits unter Nackenproblemen leiden.
Stressmanagement
Da Stress eine häufige Ursache für Verspannungen Nacken ist, sind Entspannungstechniken wichtig:
- Meditation und Achtsamkeitsübungen
- Atemtechniken
- Progressive Muskelentspannung
- Ausgewogene Work-Life-Balance
Ergonomischer Arbeitsplatz
Checklist für einen nackenfreundlichen Arbeitsplatz:
- Monitor in Augenhöhe positionieren
- Tastatur und Maus in angenehmer Höhe
- Ergonomischer Bürostuhl mit Lordosestütze
- Ausreichende Beleuchtung ohne Blendung
- Regelmäßige Bildschirmpausen alle 30-60 Minuten
Gesunde Lebensweise
Allgemeine Gesundheitsmaßnahmen unterstützen die Nackengesundheit:
- Ausreichend Schlaf (7-9 Stunden)
- Ausgewogene Ernährung mit entzündungshemmenden Lebensmitteln
- Ausreichende Flüssigkeitszufuhr
- Vermeidung von Rauchen, das die Durchblutung beeinträchtigt
Leben mit chronischen Nackenschmerzen
Schmerzmanagement im Alltag
Für Menschen mit chronischen Nackenschmerzen ist ein durchdachtes Schmerzmanagement wichtig:
- Führen eines Schmerztagebuches zur Identifikation von Auslösern
- Entwicklung individueller Bewältigungsstrategien
- Kombination verschiedener Therapieansätze (multimodale Therapie)
- Anpassung der täglichen Aktivitäten
Psychologische Unterstützung
Chronische Schmerzen können psychisch belastend sein. Professionelle Hilfe kann wertvolle Unterstützung bieten:
- Kognitive Verhaltenstherapie zur Schmerzverarbeitung
- Entspannungsverfahren
- Biofeedback-Therapie
- Selbsthilfegruppen
Soziale und berufliche Aspekte
Chronische Nackenschmerzen können auch berufliche Auswirkungen haben. Wichtige Aspekte sind:
- Offene Kommunikation mit dem Arbeitgeber
- Beantragung ergonomischer Arbeitsplatzanpassungen
- Kenntnis der Rechte bei Behinderungen
- Berufliche Rehabilitation bei schweren Fällen
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie lange dauern Nackenschmerzen normalerweise?
Akute Nackenschmerzen verschwinden meist innerhalb weniger Tage bis Wochen. Bei chronischen Beschwerden kann die Behandlung mehrere Monate dauern. Die Dauer hängt von der Ursache und der gewählten Therapie ab.
Was hilft schnell bei akuten Nackenschmerzen?
Bei akuten Beschwerden können Wärmeanwendungen, sanfte Bewegung und Entspannung schnelle Linderung bringen. Bei starken Schmerzen sollten Sie einen Arzt konsultieren, der geeignete Schmerzmittel verschreiben kann.
Ist Wärme oder Kälte besser bei Nackenschmerzen?
Wärme eignet sich bei Muskelverspannungen und chronischen Schmerzen, Kälte bei akuten Verletzungen oder Entzündungen. Bei Unsicherheit können Sie beide Methoden testen und schauen, was Ihnen besser hilft.
Kann ein falsches Kissen Nackenschmerzen verursachen?
Ja, ein ungeeignetes Kopfkissen kann die natürliche Krümmung der Halswirbelsäule nicht unterstützen und zu Verspannungen Nacken führen. Das Kissen sollte die Lücke zwischen Kopf und Schulter ausfüllen.
Sind Nackenschmerzen gefährlich?
Die meisten Nackenschmerzen sind harmlos und entstehen durch Muskelverspannungen. Gefährlich werden sie, wenn neurologische Symptome wie Lähmungen oder Bewusstseinsstörungen auftreten.
Übernimmt die Krankenkasse die Behandlung?
Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen die Kosten für notwendige medizinische Behandlungen von Nackenschmerzen, einschließlich Physiotherapie und Akupunktur bei chronischen Beschwerden.
Können Nackenschmerzen Kopfschmerzen verursachen?
Ja, sogenannte zervikogene Kopfschmerzen entstehen durch Probleme in der Halswirbelsäule und strahlen in den Kopf aus. Die Behandlung der Nackenschmerzen kann auch die Kopfschmerzen lindern.
Sollte ich bei Nackenschmerzen Sport machen?
Sanfte Bewegung und spezielle Übungen sind meist hilfreich. Vermeiden Sie jedoch intensive oder ruckartige Bewegungen. Bei akuten starken Schmerzen sollten Sie zunächst pausieren.
Wann ist eine MRT notwendig?
Eine MRT wird bei Verdacht auf strukturelle Probleme wie Bandscheibenvorfälle oder bei neurologischen Symptomen empfohlen. Bei einfachen Muskelverspannungen ist sie meist nicht erforderlich.
Was kann ich nachts gegen Nackenschmerzen tun?
Verwenden Sie ein ergonomisches Kissen, schlafen Sie in Rücken- oder Seitenlage und vermeiden Sie die Bauchlage. Ein warmes Bad vor dem Schlafengehen kann entspannend wirken.
Fazit
Nackenschmerzen sind ein weit verbreitetes Problem, das die Lebensqualität erheblich beeinträchtigen kann. Die gute Nachricht ist, dass die meisten Nackenbeschwerden erfolgreich behandelt werden können, wenn die richtige Diagnose gestellt und eine angemessene Therapie eingeleitet wird.
Die häufigsten Nackenschmerzen Ursachen wie Muskelverspannungen, Fehlhaltungen und Stress lassen sich oft durch einfache Maßnahmen wie ergonomische Arbeitsplatzgestaltung, regelmäßige Bewegung und Stressmanagement vermeiden. Bei der Nackenschmerzen Behandlung steht ein breites Spektrum konservativer Therapien zur Verfügung, von Physiotherapie über Medikamente bis hin zu alternativen Heilmethoden.
Wichtig ist es, bei anhaltenden oder schweren Beschwerden frühzeitig einen Arzt aufzusuchen. Mit der richtigen Behandlung und einem aktiven Präventionsansatz können Sie Ihre Nackenbeschwerden erfolgreich bewältigen und langfristig beschwerdefrei leben.
Nehmen Sie Ihre Nackengesundheit ernst und werden Sie aktiv – Ihr Körper wird es Ihnen danken!
Fuente de referencia:
- Bundesministerium für Gesundheit – Rückenschmerzen und Nackenbeschwerden
- AWMF Leitlinien – Nackenschmerzen
- Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie
- Robert Koch Institut – Muskuloskelettale Erkrankungen
- Pschyrembel Online – Zervikalgie
Wichtiger medizinischer Hinweis
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