Kollagen ist das häufigste Protein im menschlichen Körper und spielt eine entscheidende Rolle für unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden. Als strukturgebendes Gerüstprotein macht Kollagen beeindruckende 30% des gesamten Körperproteins aus und ist damit unverzichtbar für zahlreiche Körperfunktionen. Von der Hautelastizität über die Knochenstabilität bis hin zur Gelenkbeweglichkeit – Kollagen ist überall dort zu finden, wo Festigkeit und Flexibilität gefragt sind.
In diesem umfassenden Artikel erfahren Sie alles Wichtige über die verschiedenen Kollagen-Arten, ihre spezifischen Funktionen im Körper und welche gesundheitlichen Vorteile eine ausreichende Kollagenversorgung bietet. Darüber hinaus zeigen wir Ihnen, wie Sie Ihre natürliche Kollagenproduktion durch die richtige Ernährung und einen gesunden Lebensstil optimal unterstützen können. Dieses Wissen ist besonders wertvoll, da die körpereigene Kollagenproduktion bereits ab dem 25. Lebensjahr kontinuierlich abnimmt.
Was ist Kollagen? – Definition und Grundlagen
Kollagen Definition
Kollagen ist ein faseriges Strukturprotein, das aus langen Ketten von Aminosäuren besteht und eine charakteristische Tripel-Helix-Struktur aufweist. Diese einzigartige Struktur verleiht dem Kollagen seine außergewöhnliche Zugfestigkeit und macht es zum idealen Baustoff für Gewebe, die mechanischen Belastungen standhalten müssen.
Die Hauptbestandteile des Kollagens sind drei Aminosäuren: Glycin (etwa 33%), Prolin (etwa 12%) und Hydroxyprolin (etwa 10%). Diese spezielle Zusammensetzung ermöglicht es den Kollagenfasern, sich zu stabilen, aber dennoch flexiblen Strukturen zu vernetzen. Kollagen kommt hauptsächlich in der Haut, den Knochen, Sehnen, Bändern, Knorpeln, Blutgefäßen und anderen Bindegeweben vor.
Kollagen im menschlichen Körper
Mit einem Anteil von 30% des gesamten Körperproteins ist Kollagen der mengenmäßig bedeutendste Proteinbaustein unseres Organismus. Es ist in praktisch allen Geweben des Körpers zu finden, wobei die Konzentration je nach Gewebeart variiert. Die höchsten Konzentrationen finden sich in der Haut (70-80% des Trockengewichts), den Knochen (90% der organischen Matrix) und den Sehnen (85% des Trockengewichts).
Die natürliche Kollagenproduktion des Körpers ist in jungen Jahren am höchsten und beginnt bereits ab dem 25. Lebensjahr allmählich zu sinken. Pro Jahr verliert der Körper etwa 1-2% seiner Kollagenproduktionskapazität, was sich langfristig in sichtbaren und spürbaren Veränderungen bemerkbar macht.
Die verschiedenen Kollagen-Arten
Überblick: 28 verschiedene Kollagen-Typen
Die Wissenschaft hat bisher 28 verschiedene Kollagen-Typen identifiziert, die sich in ihrer Struktur, ihrem Vorkommen und ihren Funktionen unterscheiden. Jeder Typ ist speziell an die Anforderungen seines Einsatzortes angepasst und trägt zur optimalen Funktion des jeweiligen Gewebes bei.
Typ I Kollagen – Das häufigste Kollagen
Typ I Kollagen macht etwa 90% des gesamten Körperkollagens aus und ist damit der weitaus häufigste Kollagen-Typ. Es kommt hauptsächlich in der Haut, den Knochen, Sehnen, Bändern, Zähnen und der Lederhaut vor. Die besondere Eigenschaft von Typ I Kollagen ist seine außergewöhnliche Zugfestigkeit, die sogar stärker als Stahl sein kann.
Dieses Kollagen ist besonders wichtig für die Hautstruktur und verleiht ihr Festigkeit und Elastizität. Mit zunehmendem Alter nimmt die Produktion von Typ I Kollagen ab, was zu Faltenbildung, schlaffer Haut und verringerter Wundheilung führen kann.
Typ II Kollagen – Der Knorpelspezialist
Typ II Kollagen ist hauptsächlich im Knorpelgewebe, den Bandscheiben und dem Glaskörper des Auges zu finden. Im Gegensatz zu Typ I Kollagen ist es besonders druckbeständig und bildet ein dichtes Netzwerk, das Stöße und Belastungen abfedert.
Für die Gelenkgesundheit ist Typ II Kollagen von entscheidender Bedeutung, da es die Grundlage für gesunden Knorpel bildet. Ein Mangel kann zu Gelenkproblemen und Bewegungseinschränkungen führen.
Typ III Kollagen – Partner des Typ I
Typ III Kollagen arbeitet eng mit Typ I Kollagen zusammen und kommt hauptsächlich in der Haut, den Blutgefäßen, der Gebärmutter und inneren Organen vor. Es verleiht diesen Geweben Elastizität und Dehnbarkeit.
Besonders in jungen Jahren ist der Anteil von Typ III Kollagen hoch, was zur glatten und elastischen Haut beiträgt. Mit dem Alter nimmt der Anteil ab und wird vermehrt durch das festere Typ I Kollagen ersetzt.
Typ IV Kollagen – Der Filterbaustein
Typ IV Kollagen ist ein Hauptbestandteil der Basalmembranen, die als Filter zwischen verschiedenen Geweben fungieren. Es kommt besonders in den Nieren, der Lunge und den Blutgefäßen vor, wo es wichtige Filterfunktionen übernimmt.
Weitere wichtige Kollagen-Typen
Typ V Kollagen unterstützt die Bildung von Typ I Kollagenfasern und kommt in Haaren, der Plazenta und Zelloberflächen vor. Typ VII Kollagen verankert die Epidermis in der Dermis, während Typ X Kollagen bei der Knochenbildung und Knorpelmineralisierung eine Rolle spielt.
Übersicht der wichtigsten Kollagen-Arten:
- Typ I: Haut, Knochen, Sehnen (90% des Körperkollagens)
- Typ II: Knorpel, Bandscheiben
- Typ III: Haut, Blutgefäße, Organe
- Typ IV: Basalmembranen, Nieren
- Typ V: Haare, Plazenta, Zelloberflächen
Kollagen Funktion – Aufgaben im Körper
Strukturelle Funktionen
Die primäre Kollagen Funktion liegt in der Bereitstellung struktureller Unterstützung für verschiedene Gewebe. Als Gerüstprotein bildet Kollagen ein dreidimensionales Netzwerk, das Geweben Festigkeit, Stabilität und gleichzeitig Flexibilität verleiht. Diese einzigartige Eigenschaftskombination macht es möglich, dass unsere Gewebe sowohl stark als auch beweglich sind.
Funktion in verschiedenen Körperbereichen
Haut
In der Haut sorgt Kollagen für Elastizität, Feuchtigkeit und die Reduzierung von Falten. Es bildet ein stabiles Grundgerüst, in das andere Hautkomponenten wie Elastin und Hyaluronsäure eingebettet sind. Gesundes Kollagen verleiht der Haut ihre charakteristische Spannkraft und jugendliche Ausstrahlung.
Knochen
In den Knochen bildet Kollagen die organische Matrix, in die Mineralsalze wie Kalzium und Phosphat eingelagert werden. Ohne Kollagen wären die Knochen spröde und brüchig. Das Kollagen verleiht den Knochen ihre Biegsamkeit und Widerstandsfähigkeit gegen Brüche.
Gelenke und Knorpel
Im Knorpelgewebe ermöglicht Kollagen reibungslose Bewegungen und fungiert als natürlicher Stoßdämpfer. Es bildet ein elastisches Netzwerk, das Gelenkflüssigkeit speichern und bei Belastung abgeben kann, wodurch die Gelenke geschmiert und geschützt bleiben.
Muskeln
Kollagen umhüllt einzelne Muskelfasern und -bündel und sorgt für die Übertragung der Muskelkraft auf Sehnen und Knochen. Es trägt zur Muskelstruktur bei und unterstützt die effiziente Kraftübertragung während der Bewegung.
Sehnen und Bänder
Diese Strukturen bestehen zu einem Großteil aus Kollagen und verbinden Muskeln mit Knochen (Sehnen) sowie Knochen untereinander (Bänder). Das Kollagen verleiht ihnen die nötige Zugfestigkeit und gleichzeitig eine gewisse Dehnbarkeit.
Blutgefäße
In den Blutgefäßwänden sorgt Kollagen für strukturelle Integrität und Elastizität. Es ermöglicht den Gefäßen, sich bei jedem Herzschlag auszudehnen und wieder zusammenzuziehen, ohne dabei beschädigt zu werden.
Weitere wichtige Funktionen
Kollagen spielt auch eine wichtige Rolle bei der Wundheilung, indem es als Gerüst für die Bildung neuen Gewebes dient. Es erleichtert die Zellkommunikation und unterstützt Reparaturprozesse im gesamten Körper. Darüber hinaus ist es an der Regulierung der Zellteilung und -migration beteiligt.
Kollagen Wirkung und gesundheitliche Vorteile
Wissenschaftlich belegte Wirkungen
Zahlreiche wissenschaftliche Studien haben die positiven Kollagen Vorteile für die Gesundheit dokumentiert. Die Forschung zeigt, dass sowohl die natürliche Kollagenproduktion als auch die Zufuhr von Kollagen durch Nahrung oder Supplemente messbare gesundheitliche Verbesserungen bewirken können.
Vorteile für die Haut
Die Kollagen Wirkung auf die Haut ist besonders gut erforscht. Studien zeigen, dass eine ausreichende Kollagenversorgung zu folgenden Verbesserungen führt:
- Anti-Aging-Effekt: Reduzierung sichtbarer Alterserscheinungen
- Verbesserte Hautelastizität: Straffere und festere Haut
- Faltenreduzierung: Weniger tiefe Linien und Falten
- Bessere Feuchtigkeitsspeicherung: Prallere und hydriertere Haut
- Schnellere Wundheilung: Effektivere Reparaturprozesse
Klinische Studien haben gezeigt, dass bereits nach 4-8 Wochen regelmäßiger Kollagenzufuhr messbare Verbesserungen der Hautqualität auftreten können.
Vorteile für Gelenke und Knochen
Die Kollagen Wirkung auf das Skelettsystem ist vielfältig:
- Linderung von Gelenkschmerzen: Besonders bei altersbedingten Beschwerden
- Unterstützung bei Arthrose: Verlangsamung des Knorpelabbaus
- Verbesserte Knochendichte: Prävention von Osteoporose
- Bessere Gelenkbeweglichkeit: Erhaltung der Flexibilität
Studien zeigen, dass Menschen mit Gelenkbeschwerden von einer gezielten Kollagensupplementierung profitieren können, wobei nach 3-6 Monaten deutliche Verbesserungen beobachtet wurden.
Vorteile für Muskeln und Bewegungsapparat
Kollagen unterstützt auch die Muskel- und Sehnengesundheit:
- Muskelaufbau und -regeneration: Besonders in Kombination mit Training
- Sehnen- und Bändergesundheit: Reduziertes Verletzungsrisiko
- Verbesserte Kraftübertragung: Effizientere Bewegungen
- Schnellere Erholung: Reduzierte Regenerationszeit nach Sport
Weitere gesundheitliche Vorteile
Die Kollagen Vorteile erstrecken sich auch auf andere Körperbereiche:
- Darmgesundheit: Unterstützung der Darmbarriere
- Herz-Kreislauf-System: Arterienelastizität und Blutdruckregulation
- Haare und Nägel: Stärkung und verbessertes Wachstum
- Zahngesundheit: Unterstützung des Zahnhalteapparats
Wirkung bei verschiedenen Altersgruppen
Die Kollagen Wirkung variiert je nach Lebensalter:
- Junge Erwachsene (bis 25): Erhaltung der natürlichen Produktion
- 25-40 Jahre: Kompensation des beginnenden Kollagenverlusts
- Ab 40+ Jahren: Aktive Unterstützung gegen Alterungserscheinungen
Kollagen-Abbau und Kollagenverlust
Natürlicher Alterungsprozess
Die körpereigene Kollagenproduktion erreicht ihren Höhepunkt in jungen Jahren und beginnt bereits ab dem 25. Lebensjahr kontinuierlich abzunehmen. Pro Jahr verliert der Körper etwa 1-2% seiner Kollagenproduktionskapazität. Dies bedeutet, dass im Alter von 50 Jahren bereits 20-25% weniger Kollagen produziert wird als in der Jugend.
Gleichzeitig wird das produzierte Kollagen mit zunehmendem Alter qualitativ schlechter. Die Kollagenfasern werden dünner, weniger vernetzt und verlieren an Elastizität. Dieser natürliche Prozess ist unvermeidlich, kann aber durch verschiedene Faktoren beeinflusst werden.
Faktoren, die Kollagen-Abbau beschleunigen
Verschiedene Umwelt- und Lebensstilfaktoren können den Kollagenabbau erheblich beschleunigen:
- UV-Strahlung: Zerstört Kollagenfasern und hemmt die Neubildung
- Rauchen: Reduziert die Sauerstoffversorgung und schädigt Kollagenstrukturen
- Zucker und Glykation: Zucker verklebt Kollagenfasern und macht sie steif
- Chronischer Stress: Erhöht Cortisol, das Kollagen abbaut
- Schlechte Ernährung: Mangel an Bausteinen für Kollagensynthese
- Umweltverschmutzung: Freie Radikale schädigen Kollagenstrukturen
- Übermäßiger Alkoholkonsum: Hemmt die Kollagensynthese
Symptome von Kollagenmangel
Ein fortschreitender Kollagenmangel macht sich durch verschiedene Symptome bemerkbar:
- Hautveränderungen: Falten, schlaffe Haut, verringerte Elastizität
- Gelenkbeschwerden: Steifheit, Schmerzen, verringerte Beweglichkeit
- Muskelschwäche: Reduzierte Kraft und längere Regenerationszeiten
- Brüchige Nägel: Dünne, splitternde oder langsam wachsende Nägel
- Dünnes Haar: Verlust von Volumen und Glanz
- Langsamere Wundheilung: Verzögerte Regeneration von Verletzungen
Kollagenproduktion natürlich unterstützen
Ernährung für Kollagenproduktion
Eine gezielte Ernährung kann die natürliche Kollagenproduktion erheblich unterstützen. Dabei gibt es zwei Ansätze: der direkte Verzehr kollagenreicher Lebensmittel und die Zufuhr von Nährstoffen, die für die Kollagensynthese benötigt werden.
Kollagenreiche Lebensmittel:
- Knochenbrühe: Enthält hohe Mengen an gelöstem Kollagen
- Fisch mit Haut: Besonders Wildlachs und Makrele
- Hühnerhaut: Reich an Kollagen, sollte mit bedacht genossen werden
- Gelatine: Konzentrierte Form von Kollagen
- Innereien: Leber, Herz und Nieren enthalten viel Kollagen
Nährstoffe zur Kollagensynthese:
- Vitamin C: Zitrusfrüchte, Paprika, Brokkoli, Beeren
- Prolin: Eiweißreiche Lebensmittel, Kohl, Pilze
- Glycin: Knochenbrühe, Gelatine, rotes Fleisch
- Kupfer: Innereien, Nüsse, Samen, dunkle Schokolade
- Zink: Fleisch, Hülsenfrüchte, Nüsse, Vollkornprodukte
- Schwefel: Knoblauch, Zwiebeln, Kreuzblütler
Lifestyle-Faktoren
Neben der Ernährung spielen Lebensstilfaktoren eine entscheidende Rolle:
- Sonnenschutz: Verwendung von Sonnencreme und Meidung exzessiver UV-Strahlung
- Ausreichend Schlaf: 7-9 Stunden pro Nacht für optimale Regeneration
- Stressreduktion: Meditation, Yoga oder andere Entspannungstechniken
- Regelmäßige Bewegung: Stimuliert die Kollagenproduktion in Muskeln und Gelenken
- Nichtrauchen: Vermeidung von kollagenschädigenden Substanzen
- Zuckerkonsum reduzieren: Vermeidung von Glykationsprozessen
Top 20 Lebensmittel für Kollagenproduktion
- Knochenbrühe (selbst gekocht)
- Wildlachs mit Haut
- Rotes Paprikaschoten (Vitamin C)
- Zitrusfrüchte
- Beeren (Blaubeeren, Himbeeren)
- Leafy Greens (Spinat, Grünkohl)
- Avocado
- Süßkartoffeln
- Tomaten
- Knoblauch
- Eier (besonders das Eiweiß)
- Nüsse und Samen
- Bohnen und Hülsenfrüchte
- Brokkoli
- Soja-Produkte
- Grüner Tee
- Algen
- Cashewnüsse
- Vollkornprodukte
- Dunkle Schokolade (70%+ Kakao)
Kollagen-Supplementierung
Formen von Kollagen-Supplements
Kollagen-Supplements sind in verschiedenen Formen erhältlich, die jeweils ihre eigenen Vor- und Nachteile haben:
Hydrolysiertes Kollagen (Kollagenpeptide)
Diese Form ist am besten bioverfügbar, da das Kollagen bereits in kleine Peptide aufgespalten wurde. Es löst sich gut in Flüssigkeiten und wird schnell vom Körper aufgenommen.
Kollagenpulver
Vielseitig einsetzbar, kann in Getränke oder Speisen gemischt werden. Oft geschmacksneutral und kostengünstig.
Kollagenkapseln
Praktisch für unterwegs, aber oft höhere Kosten pro Gramm Kollagen. Dosierung ist präzise kontrollierbar.
Flüssiges Kollagen
Schnelle Aufnahme, aber oft mit Zusatzstoffen versetzt und teurer als Pulverformen.
Quellen von Kollagen-Supplements
- Rinder-Kollagen (Bovine): Hauptsächlich Typ I und III, gut für Haut und Knochen
- Fisch-Kollagen (Marine): Typ I, besonders gut für die Haut, höhere Bioverfügbarkeit
- Hühner-Kollagen: Typ II, speziell für Knorpel und Gelenke
- Schweinekollagen: Ähnlich wie Rinderkollagen, weniger verbreitet
Dosierung und Einnahme
Die empfohlene Tagesdosis liegt typischerweise zwischen 2,5 und 15 Gramm, abhängig vom gewünschten Effekt:
- Hautgesundheit: 2,5-5 Gramm täglich
- Gelenkunterstützung: 8-12 Gramm täglich
- Knochengesundheit: 5-10 Gramm täglich
Die beste Einnahmezeit ist auf nüchternen Magen oder zwischen den Mahlzeiten. Die Kombination mit Vitamin C kann die Aufnahme verbessern.
Wirksamkeit und Bioverfügbarkeit
Wissenschaftliche Studien zeigen, dass oral aufgenommenes Kollagen tatsächlich in relevanten Mengen im Körper ankommt. Die ersten Effekte sind oft nach 4-8 Wochen spürbar, maximale Wirkung entwickelt sich nach 2-3 Monaten regelmäßiger Einnahme.
Worauf beim Kauf achten?
- Qualitätsherkunft: Grasgefütterte Tiere oder nachhaltiger Fischfang
- Reinheit: Keine unnötigen Zusatzstoffe
- Zertifizierungen: Bio, nachhaltige Produktion
- Molekulargewicht: Niedrigeres Gewicht = bessere Aufnahme
- Drittanbieter-Tests: Unabhängige Qualitätsprüfungen
Häufig gestellte Fragen (FAQs)
Was ist Kollagen genau?
Kollagen ist ein Strukturprotein, das 30% des gesamten Körperproteins ausmacht. Es besteht aus Aminosäureketten in einer charakteristischen Tripel-Helix-Struktur und verleiht Geweben Festigkeit und Elastizität.
Wie viele Kollagen-Arten gibt es?
Wissenschaftler haben bisher 28 verschiedene Kollagen-Typen identifiziert, wobei die Typen I, II und III die häufigsten und wichtigsten für den menschlichen Körper sind.
Welches Kollagen ist am wichtigsten?
Typ I Kollagen ist mengenmäßig am bedeutendsten (90% des Körperkollagens) und kommt in Haut, Knochen und Sehnen vor. Typ II ist entscheidend für Knorpel und Gelenke.
Ab wann sollte man Kollagen supplementieren?
Da die Kollagenproduktion ab 25 Jahren abnimmt, kann eine Supplementierung ab dem 30. Lebensjahr sinnvoll sein, besonders bei ersten Anzeichen von Kollagenverlust.
Kann der Körper aufgenommenes Kollagen verwerten?
Ja, Studien zeigen, dass oral aufgenommenes Kollagen (besonders hydrolysiertes) vom Körper aufgenommen und zu den entsprechenden Geweben transportiert wird.
Gibt es veganes Kollagen?
Echtes Kollagen ist immer tierischen Ursprungs. Es gibt jedoch pflanzliche Alternativen und Nährstoffe, die die körpereigene Kollagenproduktion unterstützen.
Gibt es Nebenwirkungen?
Kollagen-Supplements gelten als sehr sicher. In seltenen Fällen können Verdauungsbeschwerden auftreten. Bei Allergien gegen die Quelle (Fisch, Rind) sollte entsprechend gewählt werden.
Wie schnell wirkt Kollagen?
Erste Effekte können nach 4-8 Wochen spürbar werden, die volle Wirkung entwickelt sich meist nach 2-3 Monaten regelmäßiger Einnahme.
Was ist besser: Kollagen aus der Nahrung oder Supplements?
Idealerweise eine Kombination aus beidem. Eine kollagenreiche Ernährung liefert natürliche Bausteine, während Supplements gezielt höhere Mengen bereitstellen können.
Kann man zu viel Kollagen zu sich nehmen?
Eine Überdosierung ist unwahrscheinlich, da überschüssiges Kollagen normalerweise ausgeschieden wird. Die empfohlenen Dosierungen sollten dennoch nicht überschritten werden.
Fazit und Zusammenfassung
Kollagen ist zweifellos eines der wichtigsten Proteine für unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden. Als strukturgebendes Gerüstprotein, das 30% unseres gesamten Körperproteins ausmacht, beeinflusst es nahezu jeden Aspekt unserer körperlichen Verfassung – von der Hautelastizität über die Knochengesundheit bis hin zur Gelenkbeweglichkeit.
Die verschiedenen Kollagen-Arten erfüllen spezifische Funktionen: Typ I sorgt für Hautstabilität und Knochenfestigkeit, Typ II erhält die Gelenkgesundheit, und Typ III verleiht Geweben Elastizität. Das Verständnis dieser Kollagen-Funktionen hilft dabei, gezielt Maßnahmen für den Erhalt der Kollagengesundheit zu ergreifen.
Die wissenschaftlich belegten Kollagen-Vorteile sind beeindruckend: verbesserte Hautqualität, reduzierte Gelenkbeschwerden, stärkere Knochen und eine bessere Regeneration. Da die natürliche Kollagenproduktion bereits ab dem 25. Lebensjahr abnimmt, ist es wichtig, frühzeitig aktiv zu werden.
Eine kollagenunterstützende Ernährung mit vitamin-C-reichen Lebensmitteln, Knochenbrühe und hochwertigen Proteinen, kombiniert mit einem gesunden Lebensstil, bildet die Grundlage. Kollagen-Supplements können diese Maßnahmen sinnvoll ergänzen, besonders bei erhöhtem Bedarf oder fortgeschrittenem Alter.
Praktische Empfehlungen: Beginnen Sie mit einer ausgewogenen, kollagenunterstützenden Ernährung, schützen Sie sich vor UV-Strahlung, reduzieren Sie Stress und erwägen Sie ab dem 30. Lebensjahr eine gezielte Kollagen-Supplementierung. Konsultieren Sie bei gesundheitlichen Beschwerden immer einen Arzt, bevor Sie größere Änderungen in Ihrer Ernährung oder Supplementierung vornehmen.
Fuente de referencia:
- Healthline – Collagen Health Benefits
- Mayo Clinic – Collagen Supplements
- WebMD – What is Collagen
- NCBI – Collagen Supplementation Studies
- Medical News Today – Collagen Benefits
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